EU-Handel mit Seltenen Erden erholt sich: Importe und Exporte steigen 2025

EU-Handel mit Seltenen Erden erholt sich: Importe und Exporte steigen 2025
EU-Handel mit Seltenen Erden erholt sich

Nach einem starken Rückgang im Jahr 2024 verzeichnet die Europäische Union 2025 einen höheren Handel mit Seltenen Erden – sowohl beim Volumen als auch beim Wert. Der Anstieg unterstreicht die wiederbelebten Ströme in einem strategischen Rohstoffsegment, das in Unterhaltungselektronik und fortschrittlichen Medizintechnologien eingesetzt wird.

Höhepunkte

  • Die EU-Importe von Seltenen Erden steigen 2025 um 17,1 % auf 15.100 Tonnen, die Exporte legen um 21,1 % auf 6.700 Tonnen zu – ein Zeichen für die Erholung des Handels.
  • Der Wert der EU-Importe von Seltenen Erden wächst 2025 um 23,2 % auf 124,9 Millionen Euro, während der Exportwert um 29,9 % auf 124,7 Millionen Euro steigt.
  • China liefert 202.546,8 % der EU-Importe von Seltenen Erden (7.100 Tonnen), gefolgt von Russland mit 25,9 % (3.900 Tonnen) und Malaysia mit 23,1 % (3.500 Tonnen).

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Eurostat-Daten zeigen Erholung der Handelsströme 2025

Wie von Eurostat berichtet, steigen die EU-Importe von Seltenen Erden 2025 um 17,1 % auf 15.100 Tonnen, während die Exporte um 21,1 % auf 6.700 Tonnen zulegen.

Der Wert der Importe erhöht sich um 23,2 % auf 124,9 Millionen Euro, der Wert der Exporte wächst um 29,9 % auf 124,7 Millionen Euro. Die Daten deuten auf eine Erholung des Handels nach dem starken Rückgang im Jahr 2024 hin.

China bleibt Hauptlieferant

Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 Spezialmetallen, die wirtschaftlich bedeutend und einem hohen Versorgungsrisiko ausgesetzt sind. Sie werden in Hightech-Produkten wie Mobiltelefonen, Computern und modernen Medizintechnologien verwendet.

Im Jahr 2025 bleibt China mit 46,8 % der Gesamtimporte bzw. 7.100 Tonnen wichtigster Importpartner der EU. Es folgen Russland mit 25,9 % bzw. 3.900 Tonnen und Malaysia mit 23,1 % bzw. 3.500 Tonnen, während Japan und die USA jeweils 1,6 % bzw. 0,9 % ausmachen.

Unser früherer Artikel berichtete über den wachsenden Druck auf die Europäische Kommission, Schlupflöcher im EU-Verbot für russisches Primäraluminium zu schließen, nachdem Produzenten gewarnt hatten, dass russisches Metall weiterhin über Drittländer in die EU gelangen könnte. Im Fokus standen Forderungen nach Offenlegung des Ursprungs („smelt and cast“), um nachzuverfolgen, wo Aluminium ursprünglich produziert wurde, sowie die breitere Debatte über eine Verschärfung der Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Metallhandel Russlands.

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