Ölpreise fallen um 10 %, da Trump ein mögliches Ende des Iran-Konflikts signalisiert.
Die weltweiten Ölpreise begannen die Woche mit einem starken Rückgang, nachdem US-Präsident Donald Trump angedeutet hatte, dass der Konflikt mit dem Iran bald beendet sein könnte. Diese erhöhte Volatilität kam inmitten von Sorgen über Unterbrechungen der Ölversorgung und die weltweite Energienachfrage.
Höhepunkte
- Die Ölpreise fallen um über 10 %: Brent liegt bei 92,42 $ und WTI bei 88,05 $, nachdem Trump sich zu einem möglichen Ende des Iran-Konflikts geäußert hat.
- Deeskalationssignale: Trumps Äußerungen zur Beendigung des Krieges und zur Sicherung der Tankerrouten durch die Straße von Hormuz haben die geopolitischen Risiken verringert.
- Strategische Reserven berücksichtigt: Wichtige Volkswirtschaften könnten Öl aus ihren Reserven freigeben, um den Markt zu stabilisieren.
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Nach Angaben von Bloomberg wird Brent mit etwa 92,42 $ pro Barrel gehandelt, während WTI bei etwa 88,05 $ pro Barrel liegt, also deutlich unter den Höchstständen zu Beginn der Woche.
Der Ölmarkt reagiert auf die Erklärungen Washingtons
Am Dienstag fielen die Preise für Brent und West Texas Intermediate (WTI) um mehr als 10 %, nachdem Donald Trump erklärt hatte, dass der Krieg mit dem Iran "sehr bald" beendet werden könnte, und die mögliche Aufhebung der Ölsanktionen in Aussicht stellte. Er wies auch auf die mögliche Beteiligung der US-Marine an der Eskortierung von Tankern durch die Straße von Hormuz hin, eine wichtige Öltransportroute vom Persischen Golf.
Die Märkte interpretierten diese Signale als eine potenzielle Verringerung der geopolitischen Risiken, wodurch die Prämie für Lieferunterbrechungen sank. Später korrigierten die Preise teilweise, als neue Wirtschaftsdaten bekannt wurden.
Zuvor waren die Preise auf 120 $ angestiegen.
Am Montag schnellte der Brent-Preis kurzzeitig auf rund 120 USD pro Barrel, nachdem die großen Produzenten in der Region gezwungen waren, ihre Produktion zu drosseln, weil die Straße von Hormuz geschlossen wurde - ein schmaler, aber wichtiger Kanal, durch den etwa 20 % der weltweiten Öllieferungen fließen. Dies führte zu einer deutlichen Neubewertung der Risiken auf dem Markt.
Später tauchten Berichte auf, wonach die größten Volkswirtschaften der Welt über die Freigabe von Öl aus strategischen Reserven diskutierten, um mögliche Versorgungsunterbrechungen abzumildern.
Warum dies wichtig ist und was zu erwarten ist
Der seit zwei Wochen andauernde Konflikt, in den mehr als ein Dutzend Länder verwickelt sind, hat bereits zu einem erheblichen Anstieg der Energiepreise geführt und damit den Inflationsdruck auf viele Volkswirtschaften der Welt erhöht.
In den USA haben die Einzelhandelspreise für Benzin den höchsten Stand seit August 2024 erreicht, was die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Energiemärkte lenkt und die Trump-Regierung unter politischen Druck setzt.
Die Schlüsselfaktoren der kommenden Wochen werden sein:
- Die anhaltende Situation in und um die Straße von Hormuz.
- Entscheidungen der großen Volkswirtschaften über strategische Reserven.
- Die Reaktion der weltweiten Nachfrage auf die anhaltende Unsicherheit.
Sollte es zu einer Deeskalation kommen, könnten die Ölpreise ihre Abwärtskorrektur fortsetzen. Ein erneutes Aufflammen der Spannungen oder Angriffe auf die Infrastruktur könnten die Preise jedoch schnell wieder in die Höhe treiben.
Wir haben auch darüber informiert, dassdie Goldpreise unter dem Druck eines stärkeren US-Dollars und steigender Ölpreisegefallen sind.
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