DAX steigt um 2,56 %, da Trumps Drohungen gegen Iran Turbulenzen auslösen, aber Käufer eingreifen

DAX steigt um 2,56 %, da Trumps Drohungen gegen Iran Turbulenzen auslösen, aber Käufer eingreifen
DAX steigt heute um 2,56 % auf 22.913,92 $

DAX Index (DAX) wird bei 22.913,92 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesgewinn von 2,56 %. Der Index bleibt unter seinem SMA-20 (23.991,34 $), SMA-50 (24.549,87 $) und SMA-200 (24.140,30 $), was anhaltenden Verkaufsdruck über mehrere Zeitrahmen hinweg unterstreicht.

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Höhepunkte

  • Die DAX-Volatilität stieg nach Drohungen mit US-Angriffen auf iranische Energieanlagen stark an, gefolgt von einer deutlichen Erholung nach Berichten über eine Aussetzung der US-Angriffe.
  • Zyklische Aktien wie Automobil- und Chemiewerte haben die jüngste Outperformance angeführt, während die planmäßige DAX-Komponenten-Neuordnung den Index unverändert ließ.
  • DAX handelt unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, wobei Indikatoren auf einen überverkauften Impuls hinweisen; der Index dürfte sich zwischen 22.700 und 23.350 bewegen, wobei weitere Rückgänge wahrscheinlicher sind, sofern 23.850 nicht zurückerobert wird.

Volatilitätsspitzen, da geopolitische Bedrohungen eine starke intratägige Umkehr auslösen

Am 23. März 2026 erlebte der DAX nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur ausgeprägte Volatilität, was zu einem frühen Einbruch in Frankfurt führte. Eine starke Erholung folgte, als eine fünftägige Aussetzung der US-Angriffe angekündigt wurde. Die geplante März-Umstellung ließ die Zusammensetzung der DAX unverändert, während im MDax und SDax bedeutende Anpassungen vorgenommen wurden. In den letzten Sitzungen haben zyklische Sektoren wie Auto und Chemie innerhalb des Index defensive Werte übertroffen.

Überverkaufte Signale bleiben bestehen, während schwache Dynamik auf intratägige Erholung trifft

Technisch bleibt der DAX unter seinen wichtigen kurz-, mittel- und langfristigen gleitenden Durchschnitten — SMA-20, SMA-50 und SMA-200 — sowie dem Ichimoku Kijun bei 23.861,76 $, der als unmittelbarer Widerstand fungiert. Momentum-Indikatoren sind schwach; MACD und ADX im Tageschart deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Oszillatoren wie RSI (27,78), CCI (–147), Stoch RSI (0,00) und BBP (–337,51) zeigen allesamt stark überverkaufte Bedingungen, verstärkt durch einen negativen Wert des Awesome Oscillator. Der Index eröffnete den Tag mit einem deutlichen Abwärts-Gap, erholte sich jedoch im Tagesverlauf und erreichte das obere Ende der heutigen Preisspanne. Hohe Volatilität und eine Divergenz zwischen kurzfristigem Kaufinteresse und übergeordnetem bärischen Momentum sind offensichtlich, wie die konstruktive Tagespreisentwicklung in Verbindung mit anhaltend überverkauften Oszillatoren zeigt.

Abwärtsrisiko dominiert, da das Aufwärtspotenzial begrenzt bleibt

In den nächsten fünf Handelssitzungen wird erwartet, dass der DAX innerhalb einer Volatilitätsspanne von 22.700 $ bis 23.350 $ gehandelt wird. Die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Erholung bleibt unter 20 %, wobei weiteres Abwärtsrisiko wahrscheinlicher erscheint. Das Basisszenario sieht eine Seitwärtsbewegung zwischen den jüngsten Tiefs und dem unmittelbaren Widerstand vor. Ein Schlusskurs über 23.850 $ könnte eine Short-Covering-Rally auslösen, während ein Fall unter 22.700 $ wahrscheinlich weitere Rückgänge beschleunigen würde.

Viktoras Karapetjanc, Experte von Traders Union, sieht den DAX-Index trotz geopolitischer Volatilität und starker Verkäufe als widerstandsfähig. Er ist der Ansicht, dass die jüngste Sektorrotation und die Erholungen im Tagesverlauf auf eine konstruktive Stimmung hindeuten, doch der Index bleibt unter deutlichem Abwärtsdruck, da er unter wichtigen technischen Marken notiert. Makroökonomische Schlagzeilen werden die Volatilität in naher Zukunft voraussichtlich hoch halten. Der Analyst erwartet, dass der DAX eine Stabilisierung versucht, auch wenn der Trend weiterhin negativ ist. „Sollte der DAX die Marke von 23.850 zurückerobern, könnte eine Short-Covering-Rally einsetzen – ich bleibe konstruktiv, während der Markt die jüngsten Schocks verarbeitet.“

Früher stellten Analysten fest, dass der DAX Index weiterhin anhaltendem bärischen Momentum und breit angelegtem Verkaufsdruck ausgesetzt war, trotz gelegentlicher starker Erholungen. Diese jüngste Analyse bestätigt, dass weiterhin Vorsicht geboten ist, da das Abwärtsrisiko überwiegt und politische Volatilität sowie stark überverkaufte technische Indikatoren die Aussichten auf eine nachhaltige Erholung begrenzen.

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