Pfund klettert über $1,295, da schwacher US-Dollar und solide britische Daten Gewinne unterstützen

Pfund klettert über $1,295, da schwacher US-Dollar und solide britische Daten Gewinne unterstützen
Pfund hält sich in der Nähe von 1,2965, da positive britische Einzelhandelsumsätze und US-Zollbefürchtungen die Gewinne antreiben

Das Britische Pfund weitete am Montag seine leichten Gewinne gegenüber dem US-Dollar aus und wurde in Asien bei 1,2965 gehandelt, nachdem positive britische Einzelhandelsdaten und wachsende Rezessionsängste in den USA den Greenback belasteten. GBP/USD legte im Laufe des Handelstages um 0,21% zu und knüpfte damit an die Dynamik der vergangenen Woche an, nachdem die Einzelhandelszahlen für Februar im Vereinigten Königreich gut ausgefallen waren.

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Der US-Dollar verlor an Boden, da sich die Stimmung der Anleger nach der eskalierenden Zollagenda von Präsident Donald Trump eintrübte. Die Märkte reagieren auf die kürzlich angekündigte Abgabe von 25 % auf importierte Kraftfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge, die am 3. April in Kraft treten soll, wobei die Ankündigung von Gegenzöllen im Laufe dieser Woche erwartet wird. Analysten warnen, dass die Maßnahmen die Inflation anheizen und gleichzeitig die Stimmung in der Wirtschaft und die Verbrauchernachfrage beeinträchtigen könnten.

Der Chefvolkswirt von JPMorgan, Bruce Kasman, stellte fest, dass "die Rezessionsrisiken auf eine Wahrscheinlichkeit von 40 % gestiegen sind, da befürchtet wird, dass die aggressive US-Politik die Stimmung in den Unternehmen und Haushalten beeinträchtigt". Händler glauben, dass die neuen Zölle die Fähigkeit der US-Notenbank erschweren könnten, die Zinssätze zu senken, während sie die Inflation auf kurze Sicht weiter in die Höhe treiben.

GBP/USD-Kursdynamik (Februar 2025 - März 2025) Quelle: TradingView.

Stärker als erwartete Einzelhandelsumsätze stützen Pfund

Unterdessen fand das Pfund Unterstützung, nachdem die britischen Einzelhandelsumsätze im Februar im Vergleich zum Vormonat um 1,0 % gestiegen waren und damit die Prognosen eines Rückgangs um 0,3 % deutlich übertroffen hatten. Obwohl der vorherige Wert von 1,7 % auf 1,4 % nach unten korrigiert wurde, verlieh die unerwartete Widerstandsfähigkeit der Verbraucherausgaben dem Pfund Sterling einen dringend benötigten Auftrieb. Ruth Gregory von Capital Economics kommentierte: "Die besseren Nachrichten zu den Einzelhandelsumsätzen im ersten Quartal geben einen Hoffnungsschimmer, dass sich das ändern könnte", und bezog sich dabei auf die jüngste wirtschaftliche Schwäche des Vereinigten Königreichs.

Mit Blick auf die Zukunft werden die Marktteilnehmer die Ankündigung der US-Gegenzölle am Mittwoch sowie weitere Anzeichen für wirtschaftlichen Stress in den USA, die die Erwartungen an die Politik der Federal Reserve beeinflussen könnten, genau beobachten.

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass GBP/USD empfindlich auf Überraschungen bei den Daten aus dem Vereinigten Königreich und auf makropolitische Risiken in den USA reagiert. Die jüngste Bewegung stimmt mit dieser Aussage überein, da stärkere inländische Daten und ein schwächerer Ausblick für die USA dem Pfund geholfen haben, sich über 1,295 zu halten. Die laufenden Handelsentwicklungen und die Positionierung der Fed bleiben wichtige Katalysatoren für die kurzfristige Richtung.

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