-1,07 % für Gold, da die Zinspolitik von Fed, ECB, BOE, BOJ belastet

-1,07 % für Gold, da die Zinspolitik von Fed, ECB, BOE, BOJ belastet
Gold fällt heute um 1,07 % auf 4547 $.

Gold (XAU) wird bei $4.547,31 gehandelt, ein Rückgang von 1,07 % am Tag und unter seinen wichtigen kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten.

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XAU Preisvorhersage
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Höhepunkte

  • Der Konflikt zwischen den USA und Iran hat die Straße von Hormus nahezu lahmgelegt, was die globalen Energieflüsse stark beeinträchtigt und die Rohölpreise in die Höhe treibt.
  • Anhaltend hohe Ölpreise und ungelöste Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Erwartungen verstärkt, dass die wichtigsten Zentralbanken die Zinsen weiterhin hoch halten werden.
  • Gold bleibt kurzfristig unter Verkaufsdruck und bewegt sich in einer Spanne von 4.400 bis 4.700 US-Dollar, wobei überverkaufte Bedingungen auf ein mögliches kurzfristiges Erholungspotenzial hindeuten.

Ausblick auf Zentralbankzinsen mindert Goldattraktivität, während geopolitische Spannungen die Energiemärkte stören

Der anhaltende bewaffnete Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hat zu einer nahezu vollständigen Schließung der Straße von Hormus geführt, was die globalen Ströme von Rohöl, Erdgas und Ölprodukten stark beeinträchtigt und die Energiepreise in die Höhe getrieben sowie den Inflationsdruck verstärkt hat. U.S. Präsident Donald Trump hat Irans jüngsten Zwischenvorschlag zur Wiedereröffnung der Wasserstraße ohne Zugeständnisse im Atomprogramm abgelehnt, was die wirtschaftliche Instabilität und das geopolitische Risiko verlängert. Die erhöhten Rohölpreise und anhaltenden Störungen haben die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die U.S. Federal Reserve, die European Central Bank, die Bank of England und die Bank of Japan die Zinsen länger hoch halten werden, was die relative Attraktivität von Gold als nicht verzinsliche Anlage verringert. Am Dienstag standen Zentralbankentscheidungen und ins Stocken geratene US-Iran-Friedensgespräche im Mittelpunkt des Marktgeschehens, wobei Gold nahe einem Vierwochentief gehandelt wurde, während Händler auf weitere geldpolitische Hinweise warteten.

Überverkaufssignale treten auf, während Gold unter wichtigen technischen Marken verharrt

Gold wird derzeit unter dem MA-20 ($4.744,42), MA-50 ($4.745,13) und knapp unter dem MA-200 ($4.551,54) gehandelt, wobei der Ichimoku Kijun bei $4.719,54 als unmittelbarer Widerstand fungiert. MACD und ADX (D1) zeigen weiterhin Verkaufsdruck an, während die Oszillatorwerte überverkaufte Bedingungen signalisieren: RSI liegt bei 37,69, Stoch RSI bei 0,00 und CCI bei –214,79. BBP bei –39,54 spiegelt eine ausgeprägte Dominanz der Verkäufer im Tagesverlauf wider, während der Awesome Oscillator neutral bleibt. Der Preis eröffnete auf dem Niveau des vorherigen Schlusskurses und bewegt sich nun nahe den Tagestiefs in einer Phase erhöhter Volatilität, da der Abwärtsdruck und die Überverkaufssignale die Voraussetzungen für eine mögliche, aber nicht garantierte technische Erholung schaffen.

Wahrscheinlichkeit für Aufwärtsbewegung steigt, wenn Gold die Unterstützung inmitten der Volatilität hält

In den nächsten fünf Handelstagen dürfte Gold zwischen $4.400 und $4.700 schwanken, was den typischen Volatilitätsbändern um das aktuelle Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit eines Preisanstiegs ist erhöht, wobei die Aussichten durch vier bullische Signale im Wochenchart gestützt werden, während weitere Rückgänge weniger wahrscheinlich sind, solange die Unterstützung bei $4.400 hält. Im Basisszenario bewegt sich XAU seitwärts innerhalb dieser Spanne, da überverkaufte Tagesbedingungen den längerfristigen Aufwärtsimpuls ausgleichen. Sollten Käufer wieder die Kontrolle übernehmen, könnte ein Ausbruch über den Widerstand bei $4.719 den Weg zu höheren Niveaus ebnen, während ein Fall unter $4.400 auf weiteres Abwärtspotenzial hindeuten würde.

Viktoras Karapetjanc, Traders Union-Experte, sieht makroökonomische und geopolitische Risiken als treibende Kräfte für die Volatilität von Gold. Er ist der Ansicht, dass die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die höheren Energiepreise die Inflationsrisiken verstärken, aber auch die Zentralbanken hawkish bleiben lassen, was die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen begrenzt. Da XAU unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten handelt und zentrale Indikatoren überverkauft sind, erwartet der Analyst kurzfristig eine Seitwärtsbewegung zwischen 4.400 und 4.700 US-Dollar. Karapetjanc bleibt moderat konstruktiv, da überverkaufte technische Indikatoren eine Erholung auslösen könnten, falls Käufer wieder an Zugkraft gewinnen. „Der Abwärtsspielraum von Gold scheint begrenzt, solange die wichtige Unterstützung hält, und jede Verbesserung der Stimmung oder Entspannung geopolitischer Spannungen könnte die Aufwärtsdynamik schnell wiederbeleben.“

Früher stellten Analysten fest, dass anhaltender Abwärtsdruck und makroökonomische Unsicherheit den Goldpreis weiterhin belasten. Die aktuelle Eskalation geopolitischer Spannungen und inflationsbedingter Risiken durch Energiepreise bringt eine neue Dimension, wobei Händlern geraten wird, zu beobachten, ob ein Ausbruch über den Widerstand bei $4.719 oder unter die Unterstützung bei $4.400 die nächste Trendrichtung vorgibt.

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