Goldpreis steigt, da sich der US-Iran-Konflikt mit aufeinanderfolgenden Angriffen verschärft
Gold (XAU) wird bei 4.112 $ gehandelt und gewinnt 0,85 % am Tag. Der Wert liegt aktuell über seinen wichtigen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten, bleibt jedoch unter den mittleren und langfristigen Durchschnitten.
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Höhepunkte
- Die eskalierenden militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie erneute Angriffe haben die Ölpreise in die Höhe getrieben und die globale Inflation sowie die Marktunsicherheit verschärft.
- Die verstärkten Konflikte nahe der Straße von Hormus schüren die Sorge, dass anhaltend hohe US-Zinsen die Goldnachfrage dämpfen könnten.
- Für die nächsten 2–3 Tage wird erwartet, dass Gold zwischen 4.031 $ und 4.192 $ schwankt, mit moderatem Aufwärtspotenzial und widersprüchlichen Indikatorsignalen, die auf kurzfristige Unsicherheit hindeuten.
Steigende US-Iran-Spannungen beeinflussen Risikostimmung und belasten Goldattraktivität
Die erneuten Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran haben sich diese Woche laut Economictimes Indiatimes dramatisch zugespitzt, wobei Militärschläge zu steigenden Ölpreisen und verstärkten Inflationsängsten beitragen. Laut CNBC haben US-Operationen zur Sicherung der Straße von Hormus die regionalen Spannungen erhöht und die Sorge geschürt, dass die US-Zinsen länger hoch bleiben könnten, was wiederum die Nachfrage nach nicht verzinslichen Anlagen wie Gold dämpft. Actionforex merkt an, dass eine zweite Angriffswelle und das formelle Ende der Waffenruhe durch Präsident Trump die Unsicherheit weiter verlängert und die Marktvorsicht verstärkt haben.
Momentum-Konflikt hält an: Intraday-Käufe treffen auf gemischte Signale
Im H4-Chart bleibt Gold über dem MA-20, aber unter dem MA-50, während der Preis im Tageschart ebenfalls unter dem MA-200 liegt. Der Ichimoku Kijun bietet unmittelbare Unterstützung bei 4.100 $. Die täglichen Momentum-Indikatoren zeigen widersprüchliche Signale: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) signalisiert starken Verkauf und der Average Directional Index (ADX) ebenfalls Verkauf, während der Relative Strength Index (RSI) bei 52,32 und der Commodity Channel Index (CCI) moderat bullische Bedingungen anzeigen. Stochastic RSI und Bull/Bear Power sind beide als überkauft markiert, was auf eine dominante Käuferdynamik im Intraday-Kontext hindeutet, während der Awesome Oscillator neutral bleibt. Diese Divergenz der Signale unterstreicht die kurzfristige Marktunsicherheit trotz starker Intraday-Kaufaktivität.
Aufwärtsdrang wächst, da der Preis an Widerstand und Volatilitätszone heranrückt
In den nächsten zwei bis drei Sitzungen dürfte Gold innerhalb einer Volatilitätsbandbreite zwischen 4.031 $ und 4.192 $ schwanken, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung auf 55 % geschätzt wird. Jede Seitwärtsbewegung in diesem Zeitraum würde auf eine Konsolidierungsphase hindeuten. Ein klarer Ausbruch über den Widerstand könnte den Weg für weitere Gewinne ebnen, während ein anhaltender Rückgang unter die Unterstützung eine weitere Abwärtsbewegung auslösen könnte.
In einer aktuellen Analyse hoben Experten hervor, dass Gold sich trotz Anzeichen überdehnter Dynamik und anhaltender Umschichtungen zwischen Gold und Aktien über den kurz- und mittelfristigen Durchschnitten hält. Die jüngste Eskalation geopolitischer Spannungen und gemischte technische Signale sorgen nun für erhöhte Volatilität, sodass ein klarer Ausbruch oder Einbruch aus der aktuellen Konsolidierungsphase als entscheidender Auslöser für die nächste größere Bewegung gilt.
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