AstraZeneca-Aktien bleiben nach Scheitern der Studie unter Druck
Die Aktien von AstraZeneca bleiben nach enttäuschenden Ergebnissen einer wichtigen klinischen Spätphasenstudie unter Druck. Kurzfristig dürfte der anstehende Quartalsbericht des Unternehmens der nächste wichtige Katalysator sein, der die Anlegerstimmung drehen könnte.
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Die wichtigste negative Entwicklung für AstraZeneca war das Ergebnis der Phase-III-Studie CARDIO-TTRansform. Das Unternehmen gab bekannt, dass Eplontersen (Wainua) den primären Endpunkt – die Senkung der kardiovaskulären Mortalität und der Krankenhauseinweisungen bei Patienten mit ATTR-CM – nicht erreicht hat. Nach der Bekanntgabe fielen die AZN-Aktien am 9. Juli um mehr als 6 %.
Trotz der negativen Marktreaktion bleibt die Finanzlage von AstraZeneca solide. Eine Eigenkapitalrendite (ROE) von 23,5 % und ein freier Cashflow von rund 6,6 Milliarden US-Dollar stützen weiterhin das langfristige Investment-Szenario des Unternehmens.
Die enttäuschenden CARDIO-TTRansform-Ergebnisse dürften jedoch die Anlegerstimmung gegenüber den AZN-Aktien noch einige Zeit belasten.

AstraZeneca könnte Unterstützung bei 12,72–13,00 GBX testen
Nach den enttäuschenden Studienergebnissen verzeichneten die AZN-Aktien einen starken Rückgang. Historisch gesehen folgten auf ähnliche Gap-Down-Bewegungen oft weitere kurzfristige Schwächen (im Chart gelb markiert).
Die nächste Unterstützungszone liegt zwischen 12,72 GBX und 13,00 GBX. Angesichts der aktuellen Marktstimmung scheint dieser Bereich kurzfristig das wahrscheinlichste Abwärtsziel zu sein.
Die nächste große Chance, den Kursverlauf der Aktie zu ändern, bietet sich mit dem Ergebnisbericht von AstraZeneca am 27. Juli.
Pipeline-Risiken bleiben für AstraZeneca im Fokus
Trotz des Rückschlags bei CARDIO-TTRansform bleibt der fundamentale Ausblick für AstraZeneca stark. Bis das Unternehmen am 27. Juli seine Zahlen vorlegt, wird die Anlegerstimmung jedoch wahrscheinlich weiterhin von der gescheiterten klinischen Studie und den Erwartungen an die künftige Entwicklung der Produktpipeline geprägt sein.
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