EUR/USD konsolidiert, da EZB-Erwartungen den widerstandsfähigen Dollar ausgleichen

EUR/USD konsolidiert, da EZB-Erwartungen den widerstandsfähigen Dollar ausgleichen
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EUR/USD bleibt in einer klar definierten Konsolidierungsspanne gefangen, während Anleger die Erwartungen an zusätzliche Straffungen der EZB gegen eine weiterhin relativ restriktive Federal Reserve abwägen. Das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung zeigte, dass die Entscheidungsträger weiterhin besorgt sind, dass Energiepreise und der Nahostkonflikt die Inflation länger über dem Zielwert halten könnten, was die Argumente für die Beibehaltung eines restriktiven Kurses untermauert.

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Gleichzeitig haben die jüngsten geopolitischen Schlagzeilen den US-Dollar weniger unterstützt, nachdem Anzeichen einer Deeskalation zwischen den USA und dem Iran die Nachfrage nach traditionellen sicheren Häfen verringert haben. Dennoch erwarten Analysten weiterhin nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial für den Euro, da die Märkte einen Großteil des Straffungsausblicks der EZB bereits eingepreist haben.

Fed-Ausblick hält Dollar-Verluste begrenzt

Der US-Dollar hat nach den jüngsten Rückgängen der Treasury-Renditen leicht nachgegeben, aber die Erwartung, dass die Fed die Zinsen auf einem erhöhten Niveau belassen wird, verhindert weiterhin eine breitere bärische Umkehr. Die Märkte konzentrieren sich weiterhin auf die anstehenden US-Inflations- und Arbeitsmarktdaten, nachdem die jüngsten Mitteilungen der Fed signalisierten, dass die Entscheidungsträger trotz wachsender Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten weiterhin über Inflationsrisiken besorgt sind.

Infolgedessen fehlt dem EUR/USD ein starker fundamentaler Katalysator für einen entscheidenden Ausbruch nach oben. Sofern die anstehenden US-Daten nicht deutlich schwächer ausfallen oder die EZB-Vertreter eine hawkischere Haltung einnehmen, dürfte das Paar eher von sich verschiebenden Zinserwartungen als von einer nachhaltigen Änderung der makroökonomischen Fundamentaldaten getrieben werden.

Technisches Bild deutet auf fortgesetzten Range-Handel hin

Der Stundenchart zeigt, dass EUR/USD weiterhin eine klar definierte Konsolidierungszone zwischen etwa 1,1390 und 1,1465 respektiert. Der Kurs bleibt nahe an seinen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, während der langfristige gleitende Durchschnitt abgeflacht ist, was bestätigt, dass das Momentum nach dem zuvor verzeichneten scharfen Rückgang zunehmend neutral geworden ist.

Wiederholtes Scheitern, eine nachhaltige Bewegung über 1,1460-1,1470 zu etablieren, deutet darauf hin, dass Verkäufer in der Nähe des Widerstands aktiv bleiben. Gleichzeitig haben Käufer den Unterstützungsbereich bei 1,1390-1,1400 konsequent verteidigt. Ein Ausbruch über den Widerstand könnte die Region um 1,1500 freilegen, während ein Rutsch unter die Unterstützung die Aufmerksamkeit zurück auf 1,1360 und potenziell 1,1330 lenken würde, wo erneut breiterer bärischer Druck entstehen könnte.

Wie ich im vorherigen Artikel anmerkte, EUR/USD konsolidiert angesichts der Fed-Unsicherheit und der Spannungen im Nahen Osten, bleibt der kurzfristige Ausblick für das Paar bärisch, obwohl die Konsolidierung innerhalb der aktuellen Handelsspanne anhalten kann, bevor sich die nächste Richtungsbewegung entwickelt.

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