EUR/USD konsolidiert angesichts der Fed-Unsicherheit und der Spannungen im Nahen Osten
Der EUR/USD handelt weiterhin in einer relativ engen Spanne nahe 1,1430, während Anleger die Erwartungen an die künftige Politik der Federal Reserve gegen erneute geopolitische Spannungen abwägen. Das jüngste Fed-Protokoll bekräftigte, dass die Entscheidungsträger hinsichtlich des Zeitpunkts des nächsten Zinsschritts uneins bleiben, während die jüngsten US-Wirtschaftsdaten keinen entscheidenden Katalysator für den Dollar oder den Euro lieferten.
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Die Märkte preisen weiterhin einen vorsichtigen Ansatz der Fed ein, was aggressive Dollar-Käufe trotz der erhöhten globalen Unsicherheit begrenzt.
Nahost-Spannungen stützen Safe-Haven-Nachfrage
Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran hat geopolitische Risiken wieder in den Vordergrund der Finanzmärkte gerückt. Höhere Ölpreise haben die Inflationssorgen verstärkt, während die Nachfrage nach traditionellen sicheren Häfen dem US-Dollar zeitweise Unterstützung bot. Gleichzeitig erkennen Anleger, dass ein anhaltender Anstieg der Energiekosten auch die wirtschaftlichen Aussichten sowohl für die USA als auch für die Eurozone erschweren könnte, was eine nachhaltige Richtungsbewegung im EUR/USD verhindert.
EZB-Erwartungen stützen den Euro weiterhin
Der Euro zeigt sich relativ widerstandsfähig, da Anleger weiterhin die Möglichkeit einer weiteren Straffung der EZB-Politik im späteren Jahresverlauf prüfen. Die Erwartung, dass die EZB an einem restriktiven Kurs festhalten könnte, hat dazu beigetragen, einen Teil der Attraktivität des Dollars als sicherer Hafen auszugleichen. Die Devisenmärkte reagieren weiterhin hochsensibel auf eingehende Inflationsdaten und die Kommunikation der Zentralbanken, wobei die Divergenz zwischen Frankfurt und Washington der primäre mittelfristige Treiber für den EUR/USD bleibt.
Technisches Bild deutet auf anhaltenden Seitwärtshandel hin
Der Stundenchart zeigt, dass der EUR/USD innerhalb einer klar definierten Konsolidierungszone zwischen etwa 1,1400 und 1,1465 verbleibt. Der Preis schwankt um seine kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte, während der 200-Perioden-Durchschnitt weiter abflacht, was das Fehlen eines starken Trends widerspiegelt. Ein nachhaltiger Anstieg über die obere Begrenzung der Spanne würde den kurzfristigen bullischen Ausblick verbessern, während ein Durchbruch unter 1,1400, wie ich in EUR/USD konsolidiert, da Nahost-Spannungen schwächeren US-Dollar-Ausblick ausgleichen, das bärische Momentum verstärken und das Paar für eine tiefere Korrektur anfällig machen könnte.
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