Keine größere Bewegung für Gold, da der starke US-Dollar XAU unter Druck setzt
Gold (XAU) wird bei 4.563,92 $ gehandelt, ein Rückgang von 0,71 % am Tag angesichts anhaltender Schwäche. Der Vermögenswert bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, wobei anhaltender Verkaufsdruck in der Nähe der aktuellen Niveaus sichtbar ist.
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Höhepunkte
- Die Goldkäufe der Zentralbanken stiegen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 3 %, angetrieben durch erhebliche Reservenaufstockungen in Polen.
- Die weltweite physische Goldnachfrage erreichte im Jahr 2025 mit etwa 5.000 Tonnen einen historischen Höchststand, angetrieben durch starke Investitionsströme und eine gedämpfte Schmucknachfrage aufgrund hoher Preise.
- Gold notiert unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit starkem Abwärtsmomentum; das Abwärtsrisiko überwiegt, mit einer prognostizierten Spanne von 4.440–4.730 $ und weniger als 20 % Wahrscheinlichkeit für kurzfristige Kursgewinne.
Rekordkäufe der Zentralbanken, während Investoren auf die Fed-Sitzung warten
Zu den jüngsten Entwicklungen am Goldmarkt zählt ein Anstieg der Zentralbankkäufe um 3 % im Jahresvergleich im ersten Quartal 2026, angeführt vom deutlichen Reserveaufbau Polens. Die weltweite physische Nachfrage nach Gold erreichte 2025 mit rund 5.000 Tonnen einen Rekordwert, was auf starke Investitionsströme und eine schwächere Schmucknachfrage infolge hoher Preise zurückzuführen ist. Es kam zu einer fortgesetzten Konsolidierung, da Händler auf den Abschluss der zweitägigen Sitzung der Federal Reserve warten und Faktoren wie Inflation, Stärke des US-Dollars und hohe Ölpreise beobachten. Auch über ins Stocken geratene diplomatische Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Iran wurde berichtet, wobei die Preisentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Anhaltender Abwärtsdruck, technische Indikatoren signalisieren überverkauftes Risiko
Gold wird unter seinem SMA-20 bei 4.744,42 $ und SMA-50 bei 4.745,13 $ gehandelt, wobei sowohl die kurz- als auch die mittelfristigen Durchschnitte über dem aktuellen Kurs liegen. Der SMA-200 liegt darunter bei 4.551,54 $ und bietet nun potenzielle langfristige Unterstützung. Das Ichimoku-Kijun-Niveau im D1-Chart liegt bei 4.719,54 $ und fungiert als unmittelbarer Widerstand. Die Intraday-Dynamik bleibt negativ, wie sowohl MACD als auch ADX anzeigen, was die anhaltende Kontrolle der Verkäufer unterstützt. Unterdessen sind der Stoch RSI und CCI in überverkauftes Terrain eingetreten, wobei der RSI-Wert von 37,69 anhaltende Schwäche signalisiert. Die BBP-Werte sind stark negativ, während der Awesome Oscillator neutral ist. Gold eröffnete nahezu unverändert und wird derzeit nahe dem Tagestief innerhalb einer breiten Intraday-Spanne gehandelt, was auf hohe Volatilität und vorherrschende Verkaufsdynamik hinweist, selbst bei überverkauften technischen Signalen.
Begrenzte Erholungschancen bei anhaltenden Range-Trading- und Unterstützungsrisiken
In den nächsten fünf Handelstagen wird für XAU eine Kursentwicklung innerhalb einer typischen Volatilitätsspanne von 4.440–4.730 $ erwartet. Die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs ist gering, mit weniger als 20 % Wahrscheinlichkeit. Eine Konsolidierung innerhalb einer breiten Seitwärtsrange kann eintreten, falls überverkaufte technische Bedingungen zu einer Verlangsamung des Verkaufs führen. Sollte Gold den unmittelbaren Widerstand bei etwa 4.720 $ überschreiten, könnten weitere Gewinne möglich sein, während ein Unterschreiten der langfristigen Unterstützung bei 4.550 $ zu einer stärkeren Korrektur führen könnte.
Zuvor stellten Analysten fest, dass der verstärkte Abwärtsdruck und die anhaltende makroökonomische Unsicherheit Gold unter Druck halten, da Händler sich auf die Zentralbankpolitik und geopolitische Risiken konzentrieren. Die aktuellen Bedingungen, unterstrichen durch rekordhohe physische Nachfrage und verstärkte Zentralbankkäufe, verleihen dem Ausblick eine neue Dimension und deuten darauf hin, dass anhaltende überverkaufte Signale Chancen für starke Gegenbewegungen bieten könnten, falls sich die makroökonomischen Treiber in den kommenden Tagen wesentlich verändern.
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