S&P 500 fällt, da iranischer Angriff auf Flughafen in Kuwait Friedensgespräche bedroht
US-Aktien fielen am Mittwoch, nachdem ein iranischer Angriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait mindestens 63 Menschen verletzte und ein Passagierterminal beschädigte, was die Zweifel an den fragilen Friedensbemühungen zwischen den USA und dem Iran vertiefte. Die jüngste Eskalation weitete den Konflikt am Golf aus und schürte erneut die Sorge, dass diplomatische Gespräche ein regionales Übergreifen des Krieges nicht verhindern könnten.
Höhepunkte
- Irans Angriff auf den Kuwait International Airport verletzte mindestens 63 Personen und tötete eine Person.
- Kuwait gab an, 13 Raketen und 17 Drohnen aus dem Iran abgewehrt zu haben.
- US-Streitkräfte griffen die iranische Insel Qeschm nach versuchten iranischen Attacken an.
- Der S&P 500 gab nach, da die Eskalation die Hoffnungen auf Frieden gefährdete.
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Flughafen von Kuwait bei Eskalation am Golf getroffen
Laut Reuters traf ein iranischer Drohnen- und Raketenangriff am frühen Mittwoch den Kuwait International Airport, verursachte „schwere Schäden“ am T1-Terminal und zwang die Behörden zur Umleitung von Flügen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuwaits berichtete. Das kuwaitische Gesundheitsministerium gab an, dass mindestens 63 Personen verletzt wurden, darunter Flughafenmitarbeiter und Passagiere, während das Außenministerium den Tod einer Person bestätigte.
Kuwaits Militär erklärte, es habe 13 Raketen und 17 Drohnen aus dem Iran abgewehrt. Das US Central Command teilte separat mit, dass zwei auf Kuwait abgefeuerte iranische Raketen ihr Ziel verfehlten oder im Flug auseinanderbrachen, während drei auf Bahrain zielende Raketen von US-amerikanischen und bahrainischen Kräften abgefangen wurden. CENTCOM gab zudem bekannt, dass US-Streitkräfte nach versuchten iranischen Angriffen Ziele auf der iranischen Insel Qeschm angegriffen haben.
Märkte ziehen sich von Rekordständen zurück
Die Eskalation traf Märkte, die in der Hoffnung auf einen Waffenstillstandsrahmen zwischen Washington und Teheran nahe Rekordwerten gehandelt worden waren. Der S&P 500 fiel im frühen Handel am Mittwoch um 0,42 %, was die erneute Vorsicht der Anleger nach dem Angriff auf Kuwait und den neuen US-iranischen Schlägen widerspiegelt.
Die Marktreaktion wurde weniger durch den Schaden am Flughafen selbst ausgelöst, als vielmehr durch das Signal, das davon ausgeht: Der Krieg ist nach wie vor in der Lage, Golfstaaten hineinzuziehen, die US-Truppen beherbergen und nahe kritischer Energierouten liegen. Weitere Angriffe in der Nähe von Kuwait, Bahrain oder der Straße von Hormus könnten die Ölpreise in die Höhe treiben, die Schifffahrtsrisiken erhöhen und die Inflationserwartungen verkomplizieren.
Gespräche werden unter Belastung fortgesetzt
Iranische Beamte haben widersprüchliche Signale gesendet, ob die Verhandlungen mit den USA fortgesetzt werden, während Präsident Donald Trump erklärte, die Gespräche dauerten an. The Guardian berichtete, Teheran habe angedeutet, die Gespräche aus Protest gegen Israels Offensive im Libanon auszusetzen, obwohl US-Beamte sagten, ein Abkommen bleibe in Reichweite.
Die diplomatische Schiene ist nun an mehrere Fronten gleichzeitig gebunden: US-iranische Schläge im Golf, Angriffe auf Kuwait und Bahrain sowie Israels Operationen gegen die Hisbollah im Libanon.
Golf-Risiko rückt wieder ins Zentrum der Märkte
Der Konflikt verlagert sich über den direkten Schlagabtausch zwischen den USA und dem Iran hinaus auf die zivile Infrastruktur in den Golfstaaten. Für Anleger erhöht dies das Risiko, dass ein Scheitern der Diplomatie gleichzeitig die Energiemärkte, den Flugverkehr und die allgemeine Risikobereitschaft treffen könnte.
Da US-Aktien vor dem Angriff nahe Rekordwerten notierten, reichte bereits eine begrenzte Eskalation aus, um die Märkte zu verunsichern. Der nächste Test wird sein, ob Washington und Teheran die Gespräche am Leben erhalten können, während regionale Verbündete und Stellvertreterfronten weiterhin das Feuer austauschen.
Zuvor berichteten wir, dass US-Aktien leicht zulegten, als die KI-Rallye auf das Iran-Risiko traf.
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