Was den jüngsten Preisrückgang von Palladium ausgelöst hat
Palladium (XPD) wird mit 1.304,24 $ notiert, was einem Rückgang von 68,94 $ bzw. 5,02 % heute entspricht, und liegt weiterhin deutlich unter seinen einfachen gleitenden Durchschnitten der letzten 20, 50 und 200 Tage, was anhaltenden Verkaufsdruck und eine bärische Handelsneigung unterstreicht.
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Höhepunkte
- Ein Bergbauprojekt in Grönland schreitet in Richtung Palladium- und Seltenerdmetallproduktion voran und unterstützt die Sektorentwicklung trotz schwacher Preise.
- Commerzbank hat ihre Prognose für den Palladiumpreis zum Jahresende 2026 gesenkt, was den anhaltenden Abwärtsdruck und die gedämpfte Stimmung in der Branche widerspiegelt.
- Technische Indikatoren signalisieren eine starke Abwärtsdynamik, wobei Palladium unterhalb des wichtigen Widerstands handelt und voraussichtlich weitere Rückgänge in Richtung der Spanne von 1.199,57 bis 1.374,02 US-Dollar verzeichnen wird.
Abwärtskorrektur folgt auf Minenausbau und gedämpfte Stimmung
Zu den jüngsten Unternehmensentwicklungen bei Palladium gehörte, dass ein großes Bergbauunternehmen in Grönland mit der Errichtung einer Palladiummine voranschreitet und in die Gewinnung seltener Erden einsteigt. Allgemeine Updates zur Palladiumproduktion und Branchentrends wurden von FocusEconomics bereitgestellt. Die Commerzbank hat ihre Prognose für den Palladiumpreis zum Jahresende 2026 nach unten korrigiert, wobei die Preisentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Anhaltender Verkaufsdruck dominiert bei zunehmenden technischen Hürden und Volatilität
XPD/USD wird derzeit deutlich unter den einfachen gleitenden Durchschnitten der letzten 20 Tage (1.404,23 $), 50 Tage (1.475,23 $) und 200 Tage (1.592,83 $) gehandelt, was den anhaltenden Verkaufsdruck über kurze, mittlere und lange Zeiträume hinweg bestätigt. Der nächste dynamische Widerstand wird durch das Ichimoku-Kijun-Level bei 1.451,53 $ angezeigt und stellt eine bedeutende Hürde dar, sollte der Preis einen Erholungsversuch unternehmen.
Momentum-Indikatoren zeigen eine starke bärische Tendenz, da der MACD ein starkes Verkaufssignal liefert und der Average Directional Index (ADX) weiterhin Verkäuferstärke signalisiert. Sowohl der Relative Strength Index (RSI) als auch der Commodity Channel Index (CCI) bestätigen mit ihren Verkaufssignalen den Mangel an bullischem Momentum, während der Stochastic RSI erhöht ist und kurzfristige Erholungen andeutet. Bull/Bear Power (BBP) zeigt eine überkaufte Situation mit zuvor dominierenden Käufern, doch die Intraday-Stimmung hat sich mit dem Preisrückgang um 68,94 $ bzw. 5,02 % gewandelt und liegt nun nach einer anfänglichen Aufwärtslücke von etwa 3,81 $ nahe dem Tagestief. Die Intraday-Volatilität beträgt 5,33 % und spiegelt erhöhte Kursschwankungen wider. Der Druck hat sich nach Börseneröffnung verstärkt, wobei der Verkaufsdruck dominiert und mit den breiteren Momentum-Signalen übereinstimmt – abgesehen von der kurzen Stochastic RSI-Abweichung.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass Palladium in einen ausgewogeneren technischen Ausblick übergegangen war, wobei entweder weitere Gewinne oder eine Konsolidierung das Marktnarrativ bestimmten. Der erneute und breit angelegte Verkaufsdruck signalisiert nun eine klare Wende hin zu bärischem Momentum, sodass eine nachhaltige Bewegung unter 1.199,57 $ das wichtigste Abwärtsrisiko ist, das Händler kurzfristig im Auge behalten sollten.
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