Gold konsolidiert sich, während die Goldakkumulation der chinesischen Zentralbank anhält

Gold konsolidiert sich, während die Goldakkumulation der chinesischen Zentralbank anhält
Gold fällt heute um 0,11 % auf 4.330,32 $.

Gold (XAU) wird bei 4.330,32 $ gehandelt, ein Rückgang von 0,11 % am Tag. Die Ware liegt derzeit unter ihren wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf einen bärischen Trend im kurz- bis langfristigen Bereich hinweist.

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Höhepunkte

  • Steigende Spannungen im Nahen Osten und finanzielle Spannungen zwischen U.S. und China erhöhen die Nachfrage nach sicheren Anlagen und treiben die Goldakkumulation der Zentralbanken voran.
  • Die Zentralbank Chinas hat ihre Goldreserven nun bereits den neunzehnten Monat in Folge erhöht, während die Exportkontrollen für Technologie zunehmen und die Gefahr von Vermögenssperren wächst.
  • Gold handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit starkem Abwärtsmomentum und dürfte sich voraussichtlich zwischen 4.227,41 $ und 4.433,23 $ konsolidieren, wobei die Abwärtsbewegung bevorzugt wird.

Safe-Hafen-Ströme verlagern sich angesichts Nahost-Konflikt und US-China-Risiken

Erneute Feindseligkeiten im Nahen Osten haben das geopolitische Risiko verschärft und die Stabilität des Goldmarktes beeinträchtigt, da die Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts zunehmender Unsicherheit schwankt. Gleichzeitig haben sich die finanziellen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China verschärft, einschließlich Exportkontrollen für Technologie und der Androhung von Vermögenssperren. Dies hat die chinesische Zentralbank dazu veranlasst, den neunzehnten Monat in Folge Gold zu akkumulieren, was strategische Veränderungen im Reserve-Management widerspiegelt. Hohe Ölpreise und anhaltender Inflationsdruck, verstärkt durch die gestiegene Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen der US-Federal Reserve, führen weiterhin zu Veränderungen in der institutionellen und staatlichen Vermögensallokation.

Abwärtsdynamik hält an, da Verkäufer unterhalb des Widerstands dominieren

Technisch gesehen handelt XAU unter dem MA-20 bei 4.375,83 $, MA-50 bei 4.434,72 $ und MA-200 bei 4.635,84 $, wobei der Ichimoku Kijun mit 4.392,00 $ als nächster Widerstand fungiert. Momentum-Indikatoren betonen den Abwärtsdruck: MACD und ADX befinden sich klar im Verkaufsmodus, RSI liegt bei 35,18 und damit im bärischen Bereich, und sowohl CCI als auch BBP spiegeln die anhaltende Dominanz der Verkäufer wider. Stoch RSI ist neutral, während der Awesome Oscillator ebenfalls eine negative Dynamik unterstützt. Die Kursentwicklung endete nahe dem Tageshoch bei moderater Volatilität, was eine leichte Divergenz zu den Intraday-Indikatorsignalen einführt.

Konsolidierung wahrscheinlich, da Abwärtsrisiko die Erholungsaussichten überwiegt

Gold dürfte sich in den kommenden Sitzungen konsolidieren, mit einer typischen Volatilitätsspanne zwischen 4.227,41 $ und 4.433,23 $. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung liegt bei 29 %, während die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Abwärtsbewegung bei 71 % liegt. Steigt XAU über 4.392,00 $, ist ein Anstieg in Richtung des oberen Bereichs möglich, während ein Fall unter 4.227,41 $ weitere Rückgänge beschleunigen könnte.

Viktoras Karapetjanc, Analyst bei der Traders Union, sieht Gold unter Druck durch sowohl geopolitische Risiken als auch sich verändernde makroökonomische Bedingungen. Er stellt fest, dass anhaltende Unsicherheit und sich ändernde Prioritäten der Zentralbanken weiterhin für eine vorsichtige Stimmung sorgen, insbesondere da technische Signale klar nach unten zeigen. Trotz jüngster Schwankungen als sicherer Hafen stehen die Chancen insgesamt weiterhin gegen eine schnelle Erholung ohne einen Auslöser. "Momentum ist nach wie vor schwach, aber jede unerwartete Entspannung der globalen Spannungen oder Signale der Zentralbanken könnte eine kurzfristige Erholung in Richtung Widerstand auslösen."

Früher stellten Analysten fest, dass Gold mit gemischten technischen Signalen konfrontiert war angesichts institutioneller ETF-Beschränkungen und regulatorischer Auflagen, was zu Vorsicht hinsichtlich der kurzfristigen Preisstabilität führte. Die neuesten Entwicklungen verstärken den bärischen Ausblick, wobei die anhaltenden geopolitischen und makroökonomischen Risiken auf eine erhöhte Sensibilität für Durchbrüche unter 4.227,41 $ als wichtigen Abwärtsauslöser hindeuten.

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