Berliner CDU legt in Infratest-Umfrage nach Kandidatenwechsel zu

Berliner CDU legt in Infratest-Umfrage nach Kandidatenwechsel zu
CDU legt nach Wechsel zu

Wenige Tage nach dem Wechsel an der Spitze der Berliner CDU verbessert sich die Partei in einer neuen Wahlumfrage wieder. Die Erhebung zeigt die CDU bei 20 Prozent, während Die Linke ihre Führung auf 22 Prozent ausbaut und die SPD weiter zurückfällt.

Höhepunkte

  • Die Berliner CDU steigt laut Infratest-Umfrage nach dem Spitzenkandidatenwechsel von Kai Wegner zu Stefan Evers um drei Punkte auf 20 Prozent.
  • Die Linke bleibt mit 22 Prozent stärkste Kraft, während Grüne und AfD jeweils zwei Punkte verlieren und auf 17 beziehungsweise 16 Prozent zurückfallen.
  • SPD fällt auf 12 Prozent, FDP und BSW liegen bei jeweils drei Prozent und würden den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen.

Umfragewerte nach Wechsel zu Evers

Wie BILD.de unter Berufung auf eine Blitz-Umfrage von Infratest für den RBB berichtet, gewinnt die CDU im Vergleich zur vorigen Erhebung vor zwei Wochen drei Prozentpunkte und kommt auf 20 Prozent. Zuvor war die Partei mit 17 Prozent auf Rang vier abgerutscht.

Der Stimmungsumschwung folgt auf den Rücktritt von Kai Wegner als Spitzenkandidat am vergangenen Freitagnachmittag. Am Montag kürt der Landesvorstand Stefan Evers zu seinem Nachfolger. Laut Umfrage halten 77 Prozent der Befragten den Wechsel von Wegner zu Evers für richtig, acht Prozent für falsch.

Bei einer Direktwahl des Regierenden Bürgermeisters würde Evers jedoch nur auf elf Prozent kommen. Elif Eralp von Die Linke erreicht neun Prozent, während 65 Prozent der Befragten mit "weiß nicht" antworten.

Verschiebungen im Berliner Parteienfeld

Die Linke bleibt in der neuen Umfrage stärkste Kraft und legt um zwei Punkte auf 22 Prozent zu. Die Grünen verlieren zwei Punkte und fallen auf 17 Prozent zurück, die AfD gibt ebenfalls zwei Punkte ab und kommt auf 16 Prozent.

Besonders schwach schneidet die SPD ab, die einen weiteren Punkt verliert und nur noch 12 Prozent erreicht. FDP und BSW würden mit jeweils drei Prozent den Einzug in das Abgeordnetenhaus verfehlen. Die Umfrage wird von Montag bis Mittwoch durchgeführt.

Auch bei der Politikerzufriedenheit liegt Evers laut den genannten Ergebnissen vorn. 17 Prozent der Befragten sind sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit des Finanzsenators, während Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf mit sechs Prozent den schwächsten Wert erzielt.

In unserem früheren Beitrag zu aktuellen Kennzahlen und Entwicklungen in Berlin und Brandenburg haben wir Daten des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg eingeordnet – darunter den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst in Berlin und Brandenburg sowie eine anstehende Veränderung an der Behörden-Spitze. Außerdem wurde thematisiert, wie klimabezogene Indikatoren (etwa Sterbefälle durch Erderwärmung) zunehmend an Bedeutung gewinnen und welche regionalen Bezüge die Behörde im Kontext der WM 2026 aufgreift.

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