Wöchentliche Prognose: Amazon-Aktien kämpfen trotz starken Umsatzwachstums und KI-Expansion

Wöchentliche Prognose: Amazon-Aktien kämpfen trotz starken Umsatzwachstums und KI-Expansion
Vorsichtige Anleger: Amazon nähert sich Allzeithoch-Widerstand

Die Aktien von Amazon.com Inc. schlossen die Woche mit einer negativen Note, da ihre Erholung von den Tiefstständen im August durch schwache Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI) unterbrochen wurde. Dies hat eine Zinssenkung der Fed im September in Frage gestellt, ebenso wie das weitere Aktienwachstum von Amazon.

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Im 2. Quartal 2025 stieg der Umsatz von Amazon um 13 % auf 167,7 Mrd. USD. Nach dem Bericht fielen die Aktien jedoch aufgrund eines vorsichtigen Ausblicks für den laufenden Zeitraum auf 210 $. Innerhalb von weniger als zwei Wochen legte AMZN von diesem Niveau aus um 10 % zu und näherte sich dem Juli-Höchststand von 235 $, der in der Nähe des Allzeithochs (ATH) vom Februar von 243 $ liegt. Dennoch schlossen die Aktien die Woche bei 231 $, da die schwachen CPI-Daten die Anleger vorsichtig machten und sie auf klarere Signale für die Marktrichtung warteten.

Marktunsicherheit

Der RSI-Indikator bleibt neutral und deutet auf einen bärischen Start in die nächste Woche hin. Die Amazon-Aktie ist nur noch 5 % vom ATH entfernt, so dass die Anleger die Entwicklungen genau beobachten und auf den nächsten Pullback in Richtung der August-Tiefs warten. In der Zwischenzeit zeigt der BBP-Indikator (Bullen-Bären-Power), dass die Bullen am Ende der letzten Woche die Kontrolle übernommen haben und versuchen könnten, die Gewinne auszuweiten.

Amazon-Tages-Chart. Quelle: Handelsansicht

Institutionelle Anleger wie Tiger Global stocken ihre Amazon-Beteiligungen auf und setzen auf weiteres Wachstum. TG hat seine Amazon-Beteiligung innerhalb eines Quartals um 62 % auf 10,7 Millionen Aktien (2,34 Mrd. $) erhöht. Amazon macht nun 6,9 % des TG-Portfolios aus und liegt damit an vierter Stelle.

In Ermangelung größerer unternehmerischer oder makroökonomischer Ereignisse könnten sich die Amazon-Aktien jedoch seitwärts bewegen und geringfügige Schwankungen aufweisen, sofern nicht etwas Außergewöhnliches geschieht. In einem bärischen Szenario findet AMZN Unterstützung bei 225-226 $ (SMA 20), stärker bei 221 $ (SMA 50) und dann 207-211 $ (SMA 100, 200). Für die Bullen besteht die wichtigste Aufgabe darin, über 235 $ auszubrechen, um ein neues ATH zu erreichen.

Während die Anleger mit den Ergebnissen von Amazon im zweiten Quartal nicht ganz zufrieden waren, arbeitet das Unternehmen weiterhin an der Steigerung der Effizienz seines E-Commerce-Ökosystems. Künstliche Intelligenz (KI) ist in nahezu jeden Aspekt der Logistik eingebettet - von der Lagerzuweisung bis zur Lieferroute. Mehr als eine Million Roboter sind in den Einrichtungen von Amazon im Einsatz, beschleunigen den Auftragsfluss und senken die Kosten. Diese Effizienz spiegelte sich im letzten Quartal in einem Anstieg des Betriebsergebnisses in Nordamerika um 47 % wider, während der Umsatz nur um 11 % stieg.

Von Büchern bis hin zu Lebensmitteln und Cloud-Diensten

Amazons jüngste Initiative ist die taggleiche Lieferung von Lebensmitteln in 2.300 Städten und Vororten, darunter auch in Universitätsstädten. Diese Expansion könnte die Art und Weise, wie Familien ihre wöchentlichen Mahlzeiten planen, neu gestalten.

Gleichzeitig reduziert Amazon angesichts der steigenden Nachfrage nach digitalen Videos und E-Books seine kostenlosen Dienste. Mit Abonnementdiensten wurden im letzten Quartal etwa 12,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, 11 % mehr als im Vorjahr.

In der Zwischenzeit bleibt Amazon Web Services (AWS) der weltweit führende Anbieter von Cloud Computing und spielt eine zentrale Rolle bei der KI-Entwicklung. Entwickler und Unternehmen nutzen Amazon Bedrock und SageMaker zur Erstellung und Bereitstellung von KI-Modellen, während neue Dienste wie Strands und AgentCore die Bereitstellung von KI-Agenten einfacher und sicherer machen.

Wie wir geschrieben haben, steigt die Aktie von Amazon.com Inc. um 0,13%, da die Anleger auf die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen warten

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