Nasdaq ISE beantragt Regeländerung zur Zulassung breiterer Verhältnisse für komplexe Aufträge

Nasdaq ISE beantragt Regeländerung zur Zulassung breiterer Verhältnisse für komplexe Aufträge
ISE erweitert Orderverhältnisse

Nasdaq ISE hat bei der Securities and Exchange Commission einen vorgeschlagenen Regeländerungsantrag eingereicht, um den Handel mit Complex Orders sowohl in nicht-konformen als auch in konformen Verhältnissen zu ermöglichen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die elektronischen Ausführungsoptionen für komplexere Anlagestrategien zu erweitern und gleichzeitig den Schutz der Interessen von Public Customer Orders im Single-Leg-Orderbuch aufrechtzuerhalten.

Höhepunkte

  • Nasdaq ISE reichte am 3. Juni 2026 eine Regeländerung ein, die vorschlägt, breitere konforme und nicht-konforme Verhältnisse bei der Ausführung komplexer Aufträge zuzulassen.
  • Der Vorschlag erlaubt Verhältnisse außerhalb der derzeitigen Grenzen von eins zu drei und drei zu eins für komplexe Optionsstrategien sowie über die Grenze von acht zu eins für Aktien-Options- und Aktien-Komplex-Strategien.
  • Nicht-konforme Verhältnis-Komplexaufträge werden zunächst nur in begrenzten Auktionen verfügbar sein, wobei vor einer möglichen breiteren Einführung eine fortlaufende Bewertung erfolgt und gleichzeitig der Schutz für das Interesse von Public Customer Orders gewahrt bleibt.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Regeländerung erweitert Ausführungsmöglichkeiten für komplexe Orders

Wie in einer Mitteilung der Securities and Exchange Commission dargelegt, reicht die Börse den Vorschlag am 3. Juni 2026 ein, und die Aufsichtsbehörde veröffentlicht ihn, um Kommentare von interessierten Parteien einzuholen. Die Einreichung betrifft den Handel im Complex Order Book sowie bestimmte Auktionen, bei denen Nasdaq ISE sowohl konforme als auch nicht-konforme Verhältnisse zulassen möchte.

Nach den aktuellen Regeln erlaubt die Börse Complex Options Strategies nur, wenn das Verhältnis zwischen den Optionskomponenten mindestens eins zu drei und höchstens drei zu eins beträgt. Für Stock-Option Strategies und Stock-Complex Strategies liegt das derzeitige Limit bei einem Verhältnis von höchstens acht zu eins, gemessen an der Gesamtzahl der Einheiten der zugrunde liegenden Aktie oder wandelbaren Wertpapiere in der Optionskomponente im Vergleich zu denen in der Aktienkomponente.

Der Vorschlag enthält außerdem neue Definitionen für konforme und nicht-konforme Verhältnisse, Aktualisierungen von Querverweisen in den Regeln sowie Mindestschrittgrößen für Complex Options Strategies, Stock-Option Strategies und Stock-Complex Strategies, die nicht-konforme Verhältnisse verwenden.

Marktzugang und Fokus auf Kundenschutz

Nasdaq ISE erklärt, dass die Änderung eine weitere elektronische Plattform für nicht-konforme Complex Orders bieten soll, was die Ausführungseffizienz für Strategien verbessern könnte, die nicht in das bestehende Drei-zu-eins-Rahmenwerk passen. Die Börse ist der Ansicht, dass eine größere Flexibilität bei den Verhältnissen die Ausführungsmöglichkeiten für Marktteilnehmer mit maßgeschneiderten Optionsstrukturen erhöhen könnte.

Die Börse bietet nicht-konforme Verhältnisse zunächst nur in begrenzten Auktionen an und will die Nachfrage von Mitgliedsorganisationen bewerten, bevor entschieden wird, ob die Funktion auf weitere Auktionen ausgeweitet wird. Gleichzeitig heißt es in der Einreichung, dass die Struktur darauf ausgelegt ist, den Schutz der Interessen von Public Customer Orders im Single-Leg-Orderbuch zu wahren, während in komplexen Strategien Verhältnisse von mehr als drei zu eins oder weniger als eins zu drei zugelassen werden.

In unserem früheren Artikel über die Überprüfung der CFTC durch Senatorin Elizabeth Warren haben wir ihre Bedenken thematisiert, dass Personalabbau, schwächere Durchsetzungsmaßnahmen und angeblicher politischer Einfluss die Aufsicht über schnell wachsende Prognosemärkte und Teile des Kryptosektors beeinträchtigen könnten. Der Artikel hob auch ihre Forderung nach Unterlagen und Kommunikation hervor, um zu prüfen, ob die Aufsichtsbehörde weiterhin über die notwendigen Ressourcen und die Unabhängigkeit verfügt, um Anleger und die Marktintegrität zu schützen.

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