Microsoft rutscht auf $496 ab, da die Verkäufer eine wichtige Trendlinie durchbrechen und die langfristige Unterstützung testen

Microsoft rutscht auf $496 ab, da die Verkäufer eine wichtige Trendlinie durchbrechen und die langfristige Unterstützung testen
Microsoft testet wichtige Unterstützung bei $496, da die Verkäufer den Druck unter den kurzfristigen EMAs ausweiten

Microsoft Corp. setzt seine Schwäche fort, nachdem es eine kritische Unterstützungszone verloren hat. Der Kurs notiert nun bei 496 $ und damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Frühsommer. Der Durchbruch unter die 20- und 50-Tages-EMAs bestätigt eine Verschiebung des Momentums nach Monaten der stetigen Akkumulation.

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Höhepunkte

- Microsoft bricht unter die 501 $-Unterstützung und bestätigt damit einen strukturellen Abwärtstrend.

- Der Kurs testet die 496 $-Marke und der 100-Tages-EMA bei 478 $ wird zur nächsten wichtigen Marke.

- Langfristig bleibt der Aufwärtstrend an das KI- und Enterprise Cloud-Wachstum gebunden.

Der Kursrückgang beschleunigte sich, als die Käufer das 0,382 Fibonacci-Retracement bei 516 $ nicht verteidigen konnten, was darauf hindeutet, dass diese Korrektur eher struktureller Natur ist als routinemäßige Gewinnmitnahmen. Der mehrmonatige Aufwärtstrendkanal der Aktie vom April wurde nun durchbrochen. Microsoft fiel unter die untere Begrenzung des Kanals und die gestrichelte Trendlinie, die bei früheren Korrekturen dynamische Unterstützung geboten hatte.

Kursdynamik der Microsoft-Aktie (Quelle: TradingView)

Auf dem Tages-Chart bleibt der Parabolic SAR oberhalb der Kerzen und unterstreicht damit die Stärke des Abwärtsmomentums. Das nächste Unterstützungscluster liegt in der Nähe des 100-Tage-EMA bei 478 $, gefolgt vom 200-Tage-EMA um 455 $, der als langfristiger Indikator für die institutionelle Trendrichtung dient.

Kurzfristiges Momentum bleibt schwach

Die Intraday-Daten verstärken die rückläufige Tendenz. Auf dem 30-Minuten-Chart drehte der Supertrend am 5. November ins Negative und hat sich bisher noch nicht umgekehrt. Jeder Erholungsversuch wurde unterhalb der Basislinie zurückgewiesen, was zeigt, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle über das kurzfristige Kursgeschehen haben. In der Zwischenzeit hat sich der RSI in der Nähe von 40 eingependelt, zeigt aber keine Anzeichen einer zinsbullischen Divergenz, was darauf hindeutet, dass das Momentum noch nicht gewendet hat.

Auf kurze Sicht muss Microsoft über 501 $ schließen, um zu bestätigen, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Gelingt dies nicht, wird der nächste wichtige Test beim 100-Tages-EMA bei 478 $ stattfinden, wo langfristige Käufer versuchen könnten, wieder einzusteigen. Darunter stellt der 200-Tages-EMA bei 455 $ die letzte wichtige Verteidigungslinie dar, bevor sich eine vollständige Trendumkehr entwickelt.

Langfristige Aussichten weiterhin in AI-Führung verankert

Trotz der kurzfristigen Schwäche bleibt die zugrundeliegende Geschäftsgeschichte unterstützend. Microsoft befindet sich weiterhin im Zentrum des weltweiten Wettlaufs um die Infrastruktur für künstliche Intelligenz, der sich über seine Azure-Cloud-Plattform, die Copiloten für Unternehmen und die strategische Partnerschaft mit OpenAI erstreckt. Diese Initiativen untermauern die Führungsrolle des Unternehmens bei der Einführung von KI und geben langfristigen Anlegern die Zuversicht, dass der allgemeine Aufwärtstrend wieder einsetzen wird, sobald sich das technische Niveau stabilisiert.

Momentan befindet sich Microsoft jedoch in einer Abkühlungsphase, da der Markt die monatelange starke Positionierung verdaut. Die entscheidende Frage ist, ob die institutionellen Käufer die 100-Tage-EMA verteidigen oder die Aktie in Richtung der 200-Tage-Linie abdriften lassen. Der Trend wird sich erst dann wieder entscheidend nach oben bewegen, wenn der Kurs die 516 $, den Mittelpunkt der jüngsten Fibonacci-Zone und das frühere Ausbruchsniveau, zurückerobert.

In einer früheren Analyse wurde der Bereich zwischen $516 und $520 als struktureller Drehpunkt für Microsoft und als erstes Anzeichen für eine Erschöpfung des Trends im Falle eines Durchbruchs hervorgehoben. Der anschließende Durchbruch bestätigte diese Einschätzung und lenkt den Blick auf die mittelfristigen Unterstützungen bei 478 $ und 455 $. In der Vergangenheit haben Pullbacks in Richtung der 100- oder 200-Tage-EMAs bei langfristigen Anlegern eine erneute Akkumulation ausgelöst. Ob sich dieses Muster wiederholt, wird darüber entscheiden, ob der aktuelle Rückgang eine Konsolidierungsphase oder der Beginn eines größeren Rücksetzers ist.

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