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Justus Haucap, Wirtschaftsprofessor und Wettbewerbsökonom, analysiert gemeinsam mit dem Ökonomen Oliver Budzinski die Auswirkungen von Financial Fair Play-Regeln im Profifußball. In ihrer aktuellen Einschätzung zeigen sie sich ''kritisch'' gegenüber der neuen Regelung der Deutschen Fußball Liga (DFL), die eine zusätzliche Begrenzung der Kaderkosten vorsieht. Sie betonen, dass die Maßnahme kombiniert mit der bestehenden ''50plus1-Regel'' aus Sicht bisheriger wissenschaftlicher Evidenz problematisch sein könnte. Die Autoren stellen insbesondere infrage, ob die neuen Regelungen die erhoffte Wirkung auf den Wettbewerb und die finanzielle Stabilität der Vereine erzielen.
Die kritische Betrachtung der aktuellen Kaderkostenregulierung reiht sich in die fortlaufende Analyse makroökonomischer Einflüsse auf den Profisport ein, wie sie bereits bei der Untersuchung des Einflusses geopolitischer Ereignisse – etwa dem Anstieg der Raffineriemargen nach der russischen Invasion – thematisiert wurde. Weiterhin stellt sich die Frage, inwieweit regulatorische Maßnahmen in dynamischen Märkten nachhaltig zur Stabilisierung beitragen können.