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Thorsten Benner, Direktor des Global Public Policy Institute, betont in seiner aktuellen Kolumne die Notwendigkeit eines konsequenten Vorgehens gegen die ''unfairen Praktiken'' des chinesischen Staatskapitalismus. Benner argumentiert, dass Maßnahmen gegen Chinas wirtschaftliche Einflussnahme aus ordoliberaler Sicht als ''Ordnungsschutz'' einzustufen sind und nicht als Protektionismus. Grundlage seiner Argumentation ist das Erbe Ludwig Erhards, der sich laut Benner zum Schutz marktwirtschaftlicher Prinzipien ebenfalls gegen Wettbewerbsverzerrungen gestellt hätte. Die Debatte um angemessene Reaktionen auf Chinas staatlich gelenkte Wirtschaftspolitik gewinnt in Europa an Bedeutung.
Benner previously assessed the shift in German companies' approach to the Chinese auto industry critically in a previous commentary. He also questioned the cooperation between Telekom and Rheinmetall on drone defense, referencing links to Huawei in an earlier analysis. Both interventions reflect ongoing scrutiny of German business ties with China.