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Thorsten Alsleben berichtet über die jüngsten Aussagen des Evonik-Vorstandsvorsitzenden Christian Kullmann zum Wirtschaftsstandort Deutschland.
Kullmann betonte auf einer Veranstaltung der CDU, dass ''die Kosten für Energie in Deutschland ein elementarer Nachteil'' für Unternehmen seien. Darüber hinaus kritisierte er die ''irre Belastung'' durch bürokratische Vorgaben im Rahmen der Taxonomie, die seiner Einschätzung nach ''kein Gramm CO2 spart''. Kullmann hob hervor, dass er ''einige Hundert Mitarbeiter nur für diese Bürokratie'' beschäftige. Damit macht der Evonik-Chef auf die wachsenden Herausforderungen für die deutsche Industrie aufmerksam und fordert eine deutliche Entlastung im Verwaltungsaufwand.
Alsleben hat zuvor auf potenzielle Risiken durch staatliche Überregulierung hingewiesen, etwa im Wohnungsmarkt. In einem Beitrag betonte er, dass Überregulierung zu einem Rückgang von Mietwohnungen führen könne. In einer weiteren Analyse verglich er die wirtschaftlichen Auswirkungen der Politik von Bas mit dem Beitrag des Unternehmens Herrenknecht.