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Die jüngsten Entwicklungen am Ölmarkt rücken verstärkt die sogenannten Crack-Spreads, also die Raffineriemargen, in den Fokus.
Hannes Zipfel, Finanzmarktanalyst, betont, dass ''hohe Crack-Spreads aktuell stark auf versteckte höhere Rohölkosten'' zurückzuführen seien. Diese zusätzlichen Kosten würden von den Akteuren eingepreist, während die Preise an den Papiermärkten, insbesondere den Rohöl-Terminmärkten, durch ''Fake News und algorithmische Handelsstrategien nach unten manipuliert'' werden. Zipfel verweist darauf, dass die Diskrepanz zwischen physischen und Papiermärkten zunehmend auffällt und Investoren sowie Verbraucher vor neue Herausforderungen stellt.
Zipfel hatte zuvor auf die Möglichkeit baldiger Engpässe bei den globalen Ölreserven hingewiesen. Er hatte eine weltweit steigende Rezessionsgefahr betont. Im Rohstoffsektor hatte Zipfel zudem den Goldpreis vor einer entscheidenden Phase gesehen.