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Der deutsche Automobilsektor verzeichnet einen spürbaren Rückgang beim Exportwert: Von Januar bis Juli wurden rund 2 Millionen Fahrzeuge im Wert von 73,5 Milliarden Euro ausgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies laut Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa, einem Rückgang von 8,9 Prozent. ''Immer mehr Fahrzeuge aus dem Ausland werden in Deutschland verkauft'', hebt Polleit hervor und verweist damit auf eine Verschiebung im Gleichgewicht zwischen Export und Import in der deutschen Automobilbranche. Experten warnen, dass diese Entwicklung längerfristige Auswirkungen auf den ''Wirtschaftsstandort Deutschland'' und die heimische Automobilindustrie haben könnte.
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Polleit hatte zuletzt im Boom & Bust Report die steigenden Zinsen analysiert und eine neue Aktienempfehlung ausgesprochen. Zudem wies er darauf hin, dass Rüstungsausgaben das Wirtschaftswachstum begrenzen. Beide Einschätzungen beleuchten Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.