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Rudi Bachmann, renommierter Ökonom und Professor, äußert sich kritisch zu einigen Theorien der Modern Monetary Theory (MMT) hinsichtlich deren Ansichten zur Investitionsfinanzierung. Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die weitverbreitete Vorstellung unter MMT-Befürwortern, dass die Finanzierung von staatlichen Ausgaben keine Rolle für Investitionen spielt und dass niedrigere Zinssätze stets zu einer Maximierung der Investitionen führen würden. Bachmann hebt hervor, dass nur ''die geistig umnachtetsten'' Personen die Bedeutung dieser Theorien missverstehen könnten. Er warnt, dass diese Ansichten zu Fehleinschätzungen führen könnten, was die wirtschaftlichen Auswirkungen von Finanzierung und Zinssätzen betrifft.
Bachmanns kritischer Blick auf zentrale Annahmen der Modern Monetary Theory knüpft an seine früheren Analysen zur wirtschaftlichen Angebotstheorie an, in denen er bereits die Schwächen der traditionellen Sicht auf die inverse L-Kurve im aggregierten Angebot herausarbeitete. Die Debatte um Zinsniveaus und Investitionsentscheidungen erhält damit eine zusätzliche Dimension, die das Spannungsfeld zwischen klassischen und modernen ökonomischen Modellen unterstreicht.