Nasdaq treibt Regelung zur Streichung von durch die SEC ausgesetzten Wertpapieren im öffentlichen Interesse voran

Nasdaq treibt Regelung zur Streichung von durch die SEC ausgesetzten Wertpapieren im öffentlichen Interesse voran
Nasdaq zielt auf die Marktintegrität ab

Nasdaq beabsichtigt, seine Befugnisse zur Dekotierung von Wertpapieren zu erweitern, die bereits vom Handel durch die U.S. Securities and Exchange Commission ausgesetzt wurden. Der Vorschlag, der derzeit von der Kommission weiter geprüft wird, zielt darauf ab, Anzeichen potenzieller Manipulationen zu adressieren und die Standards für die Marktintegrität zu stärken.

Höhepunkte

  • Nasdaq hat die Einführung der Listing-Regel IM-5101-4 beantragt, die eine Dekotierung von durch die SEC ausgesetzten Wertpapieren erlaubt, wenn Nasdaq dies im öffentlichen Interesse für erforderlich hält.
  • Änderung Nr. 1, eingereicht am 21. Mai 2026, ergänzt technische Details, wobei die SEC bis spätestens 4. Juni 2026 eine weitere Prüfung vornehmen wird.
  • Die Regel stärkt die Ermessensbefugnis von Nasdaq, Wertpapiere im Zusammenhang mit Manipulation, Betrug oder Risiken für die Marktintegrität zu dekotieren und verbessert so den Anlegerschutz.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Zeitplan für Regeländerungen und Kriterien für die Dekotierung

Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, hat The Nasdaq Stock Market LLC eine vorgeschlagene Regeländerung zur Einführung der Listing Rule IM-5101-4 eingereicht. Diese würde es der Börse ermöglichen, ein zuvor von der Kommission suspendiertes Wertpapier zu dekotieren, wenn Nasdaq feststellt, dass dies im öffentlichen Interesse liegt. Der Vorschlag wurde am 6. März 2026 im Federal Register veröffentlicht, und Nasdaq reichte am 21. Mai 2026 Änderung Nr. 1 ein, die weitere Erläuterungen zu Teilen der Maßnahme sowie technische Anpassungen enthält.

Die Kommission hat den 4. Juni 2026 als Termin für die weitere Prüfung der Einreichung festgelegt. Nach dem Vorschlag könnte ein Wertpapier dekotiert werden, wenn Handelsaktivitäten auf mögliche Manipulationen hindeuten und der Emittent bereits einer Handelssuspendierung unterlag.

Nasdaq verweist zudem auf seine weitreichende Ermessensbefugnis, Wertpapiere zu entfernen, um die Marktqualität und das öffentliche Vertrauen zu wahren. Zu den Überprüfungskriterien zählen der Standort des Unternehmens, Handelsmuster sowie Bedenken hinsichtlich Beratern oder Unternehmensangaben.

Auswirkungen auf Marktaufsicht und Anlegerschutz

Die Kommission erklärt, dass die vorgeschlagene Regeländerung mit dem Securities Exchange Act im Einklang steht und darauf abzielt, Anleger zu schützen, während sie der Börse zusätzliche Instrumente zur Verhinderung betrügerischer und manipulativer Handlungen an die Hand gibt. Die Maßnahme fügt sich in einen umfassenderen regulatorischen Rahmen ein, in dem Listungsstandards zur Unterstützung fairer und geordneter Märkte dienen.

Die Einreichung steht auch im Einklang mit den bestehenden Listungsanforderungen von Nasdaq hinsichtlich finanzieller Situation und Liquidität, die weiterhin Teil der Marktaufsichtsstruktur bleiben. Im Falle einer Genehmigung würde die Regel der Börse eine explizitere Grundlage bieten, Wertpapiere zu entfernen, die von Regulierungsbehörden und dem Marktbetreiber als mit erhöhten Integritätsrisiken behaftet angesehen werden.

In unserem früheren Artikel über den Kursrückgang der Intuit (INTU)-Aktien im Zuge rechtlicher Untersuchungen haben wir dargelegt, wie eine schwächer als erwartete TurboTax-Performance, gesenkte Wachstumsaussichten und ein Personalabbau den Abwärtsdruck auf die Aktie verstärkten. Wir wiesen zudem darauf hin, dass Wertpapierbetrugsermittlungen im Zusammenhang mit TurboTax-Preisangaben für zusätzliche regulatorische Unsicherheit sorgten, während technische Indikatoren auf anhaltenden Abwärtstrend und erhöhte Volatilität hindeuteten.

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