Cboe BYX schlägt Gebühren für den Clock Service zur Börsenzeitsynchronisation vor
Die U.S.-Aktienmarkt-Infrastrukturgruppe arbeitet daran, die Preisgestaltung für einen neuen Service zu formalisieren, der darauf abzielt, die Synchronisierung der Systeme der Teilnehmer mit den Zeitaufzeichnungen der Börse zu verbessern. Der Vorschlag sieht eine monatliche Gebühr von 7.500 $ und eine einmalige Einrichtungsgebühr von 5.000 $ vor, wobei neuen Abonnenten eine 30-tägige kostenlose Testphase angeboten wird.
Höhepunkte
- Die Cboe BYX Exchange reichte am 28. Mai 2026 einen vorgeschlagenen Regeländerungsantrag bei der SEC ein, in dem Gebühren für ihren neuen Clock Service eingeführt werden.
- Der Clock Service berechnet Abonnenten 7.500 $ pro Monat zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 5.000 $, wobei die ersten 30 Tage für neue Nutzer kostenlos sind.
- Der Dienst bietet eine Synchronisation über einen 1-Gbps-physikalischen Port und ermöglicht so eine genauere Latenzmessung und zeitliche Konsistenz für Handelsteilnehmer.
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Gebührenmodell und Service-Struktur
Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, reichte die Cboe BYX Exchange am 28. Mai 2026 den vorgeschlagenen Regeländerungsantrag ein, und die Aufsichtsbehörde veröffentlichte die Mitteilung dazu am 9. Juni 2026. Die Einreichung betrifft die Gebühren für den neuen Clock Service der Börse, der es den Teilnehmern ermöglichen soll, ihre Zeitaufzeichnungssysteme mit denen der Börse zu synchronisieren.Der Service soll eine genauere Latenzmessung für Unternehmen unterstützen, die mit dem Handelsplatz verbunden sind. Nach dem Vorschlag würden Abonnenten 7.500 $ pro Monat sowie eine einmalige Einrichtungsgebühr von 5.000 $ zahlen, die an Lizenzanforderungen geknüpft ist.
Marktnutzen für Handelsteilnehmer
Der vorgeschlagene Clock Service umfasst außerdem einen physischen 1-Gbps-Port zur Unterstützung der Synchronisierung. Cboe BYX bietet neuen Abonnenten die ersten 30 Tage kostenlos an, um Unternehmen zur Erprobung des Dienstes zu ermutigen.Die Börse erklärt, dass das Angebot auf die Nachfrage der Teilnehmer nach präziseren Optionen zur Uhrensynchronisation reagiert. Für Handelsunternehmen und andere Marktteilnehmer könnte der Service dazu beitragen, die Konsistenz des operativen Timings in einem Bereich zu verbessern, der die Überwachung der Auftragsabwicklung und Latenz betrifft.
In unserem früheren Artikel zur Debatte um das UK-konsolidierte Aktienband haben wir behandelt, wie die London Stock Exchange Group sich gegen den Plan der Financial Conduct Authority stellte, den Zugang zu Marktdaten neu zu gestalten. Die Diskussion konzentrierte sich darauf, ob das Band Vorhandelsinformationen neben Nachhandelsdaten enthalten sollte und wie diese Entscheidung Transparenz, Wettbewerb und die Marktdateneinnahmen der Börsen beeinflussen könnte. Der Artikel stellte außerdem fest, dass ein wachsender Anteil des UK-Aktienhandels außerhalb transparenter Handelsplätze stattfindet, was die Dringlichkeit der Entscheidung der Aufsichtsbehörde im Juli erhöht.
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