Nasdaq PHLX reicht Änderungen der Preisregeln für Optionsrabatte und -gebühren ein

Nasdaq PHLX reicht Änderungen der Preisregeln für Optionsrabatte und -gebühren ein
Nasdaq PHLX aktualisiert Gebühren

Nasdaq PHLX passt Teile seines Optionspreismodells an, nachdem am 27. Mai 2026 ein entsprechender Regeländerungsantrag bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurde. Die Überarbeitungen betreffen die Schwellenwerte für Kundenrabatte, Zuschläge auf Nasdaq-100-Indexoptionen sowie die Formulierung der Portgebühren und spiegeln das Bestreben der Börse wider, mehr Ordervolumen anzuziehen und die Preisgestaltung an das Marktrisiko anzupassen.

Höhepunkte

  • Nasdaq PHLX hat am 9. Juni eine Regeländerung bei der SEC eingereicht, um Options 7, Abschnitte 2, 5 und 9B mit sofortiger Wirkung zu ändern.
  • Phlx schlägt vor, die Volumenschwellen für Tier 4 und Tier 5 Rückvergütungen im Rahmen seines Kundenrückvergütungsprogramms zu senken, um einen erhöhten Orderfluss – ausgenommen monatliche SPY-Optionen – anzuziehen.
  • Die Börse beabsichtigt, die Zuschläge auf Nasdaq-100 Index-Optionen (NDX und NDXP) zu aktualisieren und veraltete Formulierungen zu Portgebühren zu entfernen, wobei sie auf eine Angleichung an das Marktrisiko und die Wettbewerbspositionierung verweist.

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Vorgeschlagene Preisänderungen und Anwendungsbereich der Einreichung

Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, gibt die am 9. Juni veröffentlichte Mitteilung an, dass Nasdaq PHLX den Vorschlag zur sofortigen Wirksamkeit gemäß Abschnitt 19(b)(1) des Securities Exchange Act und Regel 19b-4 eingereicht hat. Die Einreichung umfasst Änderungen an Options 7, Abschnitten 2, 5 und 9B des Preisverzeichnisses der Börse.

Die Börse beabsichtigt, das Customer Rebate Program zu überarbeiten, indem bestimmte prozentuale Schwellenwerte des nationalen Kundenvolumens in mehrfach gelisteten Aktien- und ETF-Optionsklassen – mit Ausnahme der monatlichen SPY-Optionen – für Tier 4 und Tier 5-Rabatte gesenkt werden. Phlx erklärt, dass diese Änderung Mitglieder und Mitgliedsorganisationen dazu anregen soll, mehr Ordervolumen an den Markt zu leiten, um sich für zusätzliche Rabatte zu qualifizieren.

Der Vorschlag aktualisiert außerdem den Zuschlag, der auf Nasdaq-100 Index-Optionen (NDX) und P.M.-abgerechnete NDXP-Optionen erhoben wird. Darüber hinaus soll Text im Abschnitt zu den Portgebühren entfernt werden, der sich auf eine Migration bezieht.

Begründung durch Marktrisiko und Auswirkungen auf die Branche

Phlx argumentiert, dass die überarbeitete Zuschlagsstruktur die Unterschiede in den wirtschaftlichen Eigenschaften der zugrunde liegenden Geschäfte besser widerspiegelt, insbesondere dort, wo ein höherer effektiver Hebel höhere Gebühren rechtfertigt. Die Börse erklärt, dass der Hebel den Händlern eine große nominale Exponierung gegenüber dem zugrunde liegenden Index für eine relativ geringe Anfangszahlung verschafft, die Bedeutung dieses Hebels sich jedoch mit den Prämienpreisen wesentlich verändert.

In der Einreichung heißt es, dass der Preisansatz darauf ausgelegt ist, mit dem aktuellen Marktrisiko im Einklang zu bleiben, ohne dass eine ständige manuelle Nachjustierung erforderlich ist. Phlx fügt hinzu, dass der Nasdaq-100 besonders anfällig für solche Schwankungen ist, da er stark auf große Technologieunternehmen mit hoher Marktkapitalisierung konzentriert ist, deren starke Kursbewegungen die Optionsprämien schnell ansteigen lassen können.

Die Börse erklärt, dass das Gesamtpaket darauf abzielt, ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Handelsplätzen zu stärken, ohne den Wettbewerb unnötig zu belasten. Die SEC-Mitteilung bittet interessierte Parteien um Kommentare zum vorgeschlagenen Regeländerungsantrag.

Unsere frühere Analyse des Nasdaq-100 (NDX) hob hervor, dass der Index unter seinen 20-Tage-moving average gefallen ist, während er über längerfristigen Trendniveaus blieb, was auf kurzfristige Schwäche innerhalb einer insgesamt bullischen Struktur hindeutet. Wir wiesen außerdem auf erhöhte Volatilität und wichtige Pivot-Bereiche hin – insbesondere rund um die Unterstützungszone bei 29.133 –, wobei Experten zwischen dem Risiko eines stärkeren Rückgangs und dem Potenzial für eine Erholung, falls die Unterstützung hält, geteilter Meinung sind.

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