Intel-Aktien fallen um mehr als 4 %, nachdem ein GAAP-Nettoverlust von 11 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit CHIPS-Act-Abschreibungen verbucht wurde
Intel Corporation (INTC) fiel um 4,39 %, nachdem die Aktien erneut unter Verkaufsdruck gerieten, obwohl das Unternehmen die besten Quartalsumsätze seit fast 15 Jahren meldete. Die Stärke dieses Rückgangs wird durch weiterhin stark negative technische Indikatoren auf kurzfristiger und mittelfristiger Basis untermauert, wobei die Kurse deutlich unter den 20- und 50-Tage-Durchschnittswerten liegen.
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Höhepunkte
- Intels Umsatz stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 25 % auf 16,1 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch starke Nachfrage nach KI-Serverchips und Wachstum im Data-Center-Bereich.
- Trotz positivem operativem Ergebnis verzeichnete Intel einen GAAP-Nettoverlust von 11 Milliarden US-Dollar aufgrund einer mark-to-market-Abschreibung von 12,5 Milliarden US-Dollar im Rahmen des CHIPS Act, was Bedenken hinsichtlich steigender Investitionsausgaben und Foundry-Verlusten aufwirft.
- Die Aktien bleiben unter Verkaufsdruck mit negativen Momentum-Signalen und bewegen sich voraussichtlich in einer Spanne von 80,81 bis 95,93 US-Dollar, wobei eine 67%ige Wahrscheinlichkeit für weitere Abwärtsbewegungen besteht.
KI-getriebener Umsatzanstieg wird durch Verlustabschreibungen und starken Verkaufsdruck ausgeglichen
Intel erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 25 % gegenüber dem Vorjahr, angetrieben durch die starke Nachfrage nach KI-Serverchips und das Wachstum im Bereich Data Center und KI. Das Unternehmen meldete einen operativen Gewinn von 1.796 Milliarden US-Dollar, verbuchte jedoch einen GAAP-Nettoverlust von 11 Milliarden US-Dollar aufgrund einer mark-to-market-Abschreibung in Höhe von 12,5 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit dem CHIPS-Act-Abkommen. Der freie Cashflow wurde – abgesehen von einer einmaligen Zahlung – positiv, wobei nach den Quartalszahlen eine hohe Volatilität zu beobachten war und Bedenken hinsichtlich steigender Investitionsausgaben und Foundry-Verlusten bestehen, obwohl die Kursentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Kurzfristiger Verkaufsdruck dominiert, technische Signale zeigen überverkaufte Dynamik
Intel notiert bei 88,37 US-Dollar, deutlich unter dem 20-Tage- (110,72 US-Dollar) und 50-Tage-Durchschnitt (115,19 US-Dollar), aber über dem 200-Tage-Durchschnitt (65,74 US-Dollar). Dieses Setup deutet auf anhaltenden Verkaufsdruck im kurz- und mittelfristigen Bereich hin, während eine langfristige bullische Bestätigung aussteht. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 90,10 US-Dollar, die Unterstützung bei 80,81 US-Dollar. Die Momentum-Indikatoren sind negativ: Der MACD befindet sich im Verkaufsbereich und der ADX signalisiert einen schwachen Trend. RSI, Stochastic RSI, CCI und BBP zeigen allesamt überverkaufte Bedingungen, und ein BBP von -5,7 bestätigt, dass Verkäufer das Intraday-Momentum dominieren. Der Awesome Oscillator bestätigt keinen klaren Trend. Die Aktie verliert 4.055 US-Dollar bzw. 4,39 % in einer Sitzung, die von einem Abwärts-Gap von 0,49 US-Dollar und einer Intraday-Volatilität von 2,15 % geprägt ist und nahe den Tagestiefs in einer engen Spanne gehandelt wird. Die Intraday-Werte spiegeln anhaltenden Druck im Einklang mit negativer und überverkaufter Dynamik wider.
Zuvor stellten Analysten fest, dass Intel anhaltendem Abwärtsdruck ausgesetzt war, aber weiterhin Erholungspotenzial besitzt, wobei die Stimmung eng mit Innovationsbemühungen und Partnerschaften verknüpft ist. Der aktuelle Artikel unterstreicht diese Sichtweise und hebt hervor, dass die Aktie trotz beeindruckenden Umsatzwachstums durch KI anfällig für weitere Rückgänge bleibt, sofern sie nicht den unmittelbaren Widerstand bei 90,10 US-Dollar überwinden kann.
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