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Geopolitische Spannungen führen laut einer von FxPro veröffentlichten Marktanalyse zu Risikoprämien von schätzungsweise 5 bis 7 Dollar pro Barrel für die Rohölsorte Brent, da Händler Konfliktszenarien gegen anhaltende Angebotsüberschüsse abwägen.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Das Unternehmen stellt fest, dass in Zeiten weltweiter politischer oder wirtschaftlicher Turbulenzen die Marktstimmung häufig die fundamentale Angebots- und Nachfragedynamik überlagert. Trotz des anhaltenden Überangebots auf dem Ölmarkt prägen die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und in Osteuropa derzeit die Preiserwartungen.
In den vergangenen zwei Jahren hat das weltweite Ölangebot die Nachfrage stets überstiegen. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass die weltweiten Reserven im Jahr 2025 um die Rekordsumme von 477 Millionen Barrel gestiegen sind, was etwa 1,3 Millionen Barrel pro Tag entspricht, angetrieben durch eine höhere Produktion in den Vereinigten Staaten, Brasilien und den OPEC+-Ländern. Dieser Überschuss hat zu einer breiteren Baisse bei den Brent- und WTI-Referenzwerten beigetragen.
Die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sowie zwischen Russland und der Ukraine haben sich jedoch als wichtige Faktoren für die Preisbildung erwiesen. Die Marktteilnehmer prüfen, ob eine erneute Instabilität im Nahen Osten oder ins Stocken geratene Friedensgespräche in Osteuropa die Handelsströme stören oder die Sanktionen verschärfen könnten.
FxPro weist auf ein mögliches Schockszenario hin, auf das Bloomberg verweist, wonach Brent auf 108 Dollar pro Barrel steigen könnte, wenn der Iran die Straße von Hormuz schließen würde. Berichten zufolge hat Teheran als Reaktion auf die Äußerungen von Donald Trump, dem 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten, zum politischen Wandel im Iran Militärübungen gestartet. Gleichzeitig veranlassen die verschärften Sanktionen gegen Russland wichtige Abnehmer, darunter Indien, nach alternativen Lieferanten zu suchen, was die Nachfrage nach nicht-russischem Rohöl erhöht.
Händler stehen nun vor zwei zentralen Fragen: Könnten die Spannungen im Nahen Osten globale wirtschaftliche Störungen auslösen, die mit früheren Ölkrisen vergleichbar sind, und könnte der Russland-Ukraine-Konflikt die bestehenden Ungleichgewichte auf der Angebotsseite weiter verschärfen?
FxPro bietet Händlern neben Devisen und anderen Instrumenten auch Zugang zu den Rohstoffmärkten und stellt Analysetools zur Verfügung, um die Volatilität der Energiemärkte zu steuern.
Wir haben auch darüber berichtet, dass FxPro ein "Invite a friend"-Programm mit direkter Bargeldbelohnung einführt.