Intel-Aktie rutscht in Richtung kritischer Unterstützungszone

Intel-Aktie rutscht in Richtung kritischer Unterstützungszone
Intel nähert sich kritischer Unterstützung.

​Die Intel-Aktie bleibt unter Druck, da sich die Stimmung im Halbleitersektor weiter verschlechtert und sich Gewinnmitnahmen beschleunigen.

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Die Anlegerstimmung in der gesamten Halbleiterindustrie hat sich seit Wochenbeginn spürbar eingetrübt. Nach der heftigen Marktreaktion auf die vorläufigen Ergebnisse von IBM und der anhaltenden Schwäche der Intel -Aktie sind Anleger zunehmend bereit, im Vorfeld der Berichtssaison im Technologiesektor Gewinne zu sichern.

Zusätzlicher Druck kam aus dem breiteren KI-Sektor nach dem Ergebnisbericht von TSMC. Trotz starker Finanzergebnisse entschieden sich die Anleger, ihr Engagement in vielen Technologiewerten, die zuvor am stärksten gestiegen waren, zu reduzieren.

Vor diesem Hintergrund reagiert Intel weiterhin besonders empfindlich auf Anzeichen schwächelnder Erwartungen. Vor dem Ergebnisbericht des Unternehmens am 23. Juli dürften die Anleger vorsichtig bleiben, was die Wahrscheinlichkeit erhöhter Volatilität und weiterer Gewinnmitnahmen erhöht.

Intel testet kritische Unterstützung bei 98–102 $

Käufer scheiterten erneut daran, die Intel-Aktie über die Marke von 110 $ zu drücken, was erneuten Verkaufsdruck auslöste und den Rückgang in Richtung der Liquiditätszone von 98–102 $ beschleunigte. Dieser Bereich ist nun zum entscheidenden Unterstützungsbereich für den kurzfristigen Ausblick der Aktie geworden.

Sollte es den Verkäufern gelingen, den Preis unter 98 $ zu etablieren, wird die Wahrscheinlichkeit für weitere Kursverluste deutlich steigen. In diesem Szenario liegt das nächste wichtige Unterstützungsniveau bei etwa 79,50 $, mehr als 20 % unter den aktuellen Kursen.

Umgekehrt könnte sich die Aktie stabilisieren, falls es den Käufern gelingt, den Bereich von 98–102 $ zu verteidigen. Eine Erholung über 105 $ würde die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Tests des nächsten Widerstandsniveaus deutlich erhöhen.

Intel steht vor einer volatilen Berichtssaison

Die Intel-Aktie dürfte in den kommenden Wochen hochvolatil bleiben. Da die Berichtssaison nun in vollem Gange ist, wird ein diszipliniertes Risiko- und Money-Management sowohl für kurz- als auch für mittelfristige Trader besonders wichtig sein.

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