Gold steigt um über 2 %, während Händler auf US-CPI und Aussagen der Federal Reserve warten

Gold steigt um über 2 %, während Händler auf US-CPI und Aussagen der Federal Reserve warten
Gold steigt heute um 2,18 % auf 4.088,47 $

Gold (XAU) legt um 2,18 % zu, da sich Investoren vor wichtigen US-Inflationsdaten und Stellungnahmen der Federal Reserve positionieren und angesichts anhaltender makroökonomischer Unsicherheit erneut Nachfrage entsteht. Die Erholung erscheint begrenzt, da das Edelmetall weiterhin unter den 20-, 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien notiert und die kurz-, mittel- und langfristigen Trends bärisch bleiben.

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Höhepunkte

  • Gold bleibt volatil, nachdem der Preis unter 4.000 $ gefallen ist, da US-Iran-Spannungen und Zinserwartungen der Fed die Stimmung beeinflussen.
  • Institutionelle Rückgaben belasten Gold-ETFs, während Zentralbanken weiterhin Netto-Käufer bleiben. Dennoch haben sich die Zuflüsse von Privatanlegern und Spekulanten nach der Korrektur abgeschwächt.
  • XAU/USD handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, die Momentum-Signale bleiben bärisch und die erwartete Fünf-Tage-Spanne liegt bei 4.012 bis 4.164 $, mit hoher Abwärtswahrscheinlichkeit.

Volatilität und Abflüsse nehmen zu – Fed und geopolitische Unsicherheit treiben Markt

Gold verzeichnete nach dem jüngsten Bruch unter die wichtige 4.000-Dollar-Marke erhebliche Schwankungen, da verschärfte geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran sowie Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Fed die Anlegerstimmung prägen. Händler beobachten aufmerksam die bevorstehenden US-Verbraucherpreisindexdaten (CPI) und die Anhörung von Fed-Chef Kevin Warsh, die beide die kurzfristige geldpolitische Ausrichtung beeinflussen dürften. Institutionelle Mittelabflüsse aus Gold-ETFs halten an, da Investoren umschichten, während Zentralbanken weiterhin Netto-Käufer bleiben. Das Interesse von Privatanlegern und Spekulanten ist nach der jüngsten Korrektur zurückgegangen.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht den jüngsten Anstieg von Gold als fragil an. Er betont, dass das Edelmetall weiterhin deutlich unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten notiert und alle wichtigen technischen Indikatoren anhaltenden Verkaufsdruck zeigen. ETF-Abflüsse und schwache Beteiligung von Privatanlegern deuten auf eine wackelige Überzeugung der Investoren hin, trotz moderater institutioneller Unterstützung durch Zentralbanken. Der Bruch unter 4.000 $ signalisiert anhaltende Verwundbarkeit, verstärkt durch eine bärische Ausrichtung der kurz- und langfristigen Trendindikatoren. "Es gibt wenig, was darauf hindeutet, dass Gold seinen Abwärtstrend ohne einen klaren Wandel der makroökonomischen oder technischen Bedingungen umkehren kann", schließt Kharitonov.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, stellt fest, dass die jüngste Volatilität bei Gold neue Chancen für flexible Anleger eröffnet hat. Er sieht die Akkumulation durch Zentralbanken und anhaltende geopolitische Spannungen als unterstützende makroökonomische Faktoren. Karapetjanc hält die bullische Struktur von Gold für intakt, sofern der Preis die Marke von 4.093 $ zurückerobert und die US-Inflationsdaten positiv überraschen. Er hebt hervor, dass die Volatilitätsamplitude und überverkaufte Indikatoren attraktive Setups für eine Erholung bieten. "Ich erwarte, dass Käufer bei Rücksetzern einsteigen und weiteres Wachstum wahrscheinlich ist, wenn sich das Momentum dreht", sagt er.

Bärische Dynamik verstärkt sich – Technische Marken begrenzen Aufwärtspotenzial

XAU/USD ist unter die 20-Tage- (4.093 $), 50-Tage- (4.278 $) und 200-Tage- (4.633 $) gleitenden Durchschnitte gefallen, was auf Verkaufsdruck in allen Zeitfenstern hindeutet. Kurz-, mittel- und langfristige Trends sind bärisch, wobei 4.093 $ als kurzfristiger Widerstand und 4.013 $ als unmittelbare Unterstützung fungieren. Die MA-50- vs. MA-200-Konstellation bestätigt ein bärisches Langzeitbild. Die Momentum-Signale bleiben schwach: MACD und ADX zeigen anhaltenden Verkaufsdruck. Der RSI liegt bei 36,34, der CCI ist negativ und der Stochastic RSI signalisiert, dass das Paar überverkauft ist. Der BBP ist negativ und bestätigt, dass Verkäufer das Intraday-Momentum dominieren und ein überverkauftes Setup prognostizieren. Der Awesome Oscillator ist negativ und verstärkt die vorherrschende bärische Stimmung. Gold handelt nahe dem Tageshoch, mit einer Volatilitätsamplitude von 2,12 %. Die Intraday-Entwicklung zeigt Stärke in Richtung Tageshoch, doch die Momentum-Indikatoren deuten weiterhin auf Abwärtsrisiken hin.

Früher stellten Analysten fest, dass Gold sich inmitten gemischter Signale konsolidierte, wobei Angebotsrisiken und wechselnde Momentum-Indikatoren den Ausblick vorsichtig halten. Das aktuelle Umfeld erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Abwärtsbewegungen, da die bärische Dynamik anhält und ein möglicher Bruch unter 4.013 $ in den kommenden Tagen ein zentrales Risiko bleibt.

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