Was steckt hinter dem jüngsten 2,0%-Rückgang beim Goldpreis?
Gold (XAU/USD) fiel um 2,01 %, nachdem erneute Spannungen zwischen den USA und Iran zusammen mit steigenden Ölpreisen die Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve anheizten. Die Abwärtsbewegung wird dadurch gestützt, dass XAU/USD unter allen wichtigen gleitenden Tagesdurchschnitten notiert und so den anhaltenden Verkaufsdruck über verschiedene Zeiträume hinweg unterstreicht.
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Höhepunkte
- Gold steht unter anhaltendem Verkaufsdruck, ausgelöst durch erneute US-Iran-Spannungen und Erwartungen weiterer Zinserhöhungen der Federal Reserve.
- Institutionelle Nachfrage und Käufe der Zentralbanken sorgen für Unterstützung und gleichen Abflüsse aus Nordamerika aus, trotz insgesamt bärischer Stimmung.
- XAU/USD handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit starkem Abwärtsmomentum und wird voraussichtlich zwischen 3.911 $ und 4.046 $ mit hoher Abwärtswahrscheinlichkeit schwanken.
Institutionelle Nachfrage gleicht Abflüsse aus Nordamerika bei breitem Verkaufsdruck aus
Gold wurde Mitte Juli 2026 von erhöhten geopolitischen Spannungen beeinflusst, da erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und Iran sowie höhere Ölpreise die Erwartungen auf zusätzliche Zinserhöhungen der Federal Reserve schürten. Das Edelmetall blieb bei institutionellen und asiatischen Investoren gefragt, während Zentralbanken weiterhin Käufe tätigten. Abflüsse aus Nordamerika wurden durch anhaltendes langfristiges Interesse ausgeglichen, auch wenn die Preisentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Abwärtsdynamik verstärkt sich, da Gold unter wichtigen Durchschnitten handelt
XAU/USD notiert unter allen wichtigen gleitenden Tagesdurchschnitten, wobei der Kurs unter dem MA-20 (4.079 $), MA-50 (4.259 $) und MA-200 (4.631 $) liegt. Diese Konstellation unterstreicht den anhaltenden Druck der Verkäufer über kurze, mittlere und lange Zeiträume hinweg, verstärkt durch eine bärische Ausrichtung zwischen MA-50 und MA-200. Kurzfristige technische Barrieren konzentrieren sich um die Unterstützung bei 3.976 $ und den Widerstand bei 3.985 $. Die Momentum-Signale bleiben negativ. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) deuten beide auf anhaltenden Verkaufsdruck hin. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 42,34 und gibt ein Verkaufssignal, ohne unmittelbar überverkaufte Bedingungen anzuzeigen. Stochastic RSI und Commodity Channel Index (CCI) bleiben neutral. Bull/Bear Power (BBP) ist mit -7,15 deutlich negativ, was bestätigt, dass Verkäufer das Intraday-Momentum dominieren, und wird als überverkauft eingestuft. Das Paar verzeichnete einen Tagesverlust von 81,44 $ bzw. 2,01 % und eröffnete mit einem Abwärts-Gap von etwa 24,43 $ oder 0,6 %. XAU/USD handelt aktuell nahe dem Tagestief bei einer Intraday-Volatilität von 1,67 %. Der Abwärtsdruck hält nach der Eröffnung an und steht im Einklang mit den vorherrschenden kurzfristigen Momentum-Signalen.
Zuvor wurde berichtet, dass das Vereinigte Königreich Sanktionen gegen den sudanesischen Goldsektor verhängt hat, um illegale Finanznetzwerke zu stören, die regionale Konflikte befeuern. Die jüngsten Bewegungen bei XAU/USD zeigen, wie geopolitische Risiken weiterhin die Marktdynamik von Gold prägen, was darauf hindeutet, dass Händler auf Volatilitätsspitzen achten sollten, wenn sich die Spannungen entwickeln und sich die Zinserwartungen in den USA verschieben.
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