Steigende Renditen von US-Staatsanleihen belasten den Goldpreis am Widerstand bei 4.058 $
Gold (XAU) notiert bei 4.054 $ und verzeichnet damit einen moderaten Tagesgewinn. Der Preis liegt über seinem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt, bleibt jedoch unter den mittleren und langfristigen Durchschnitten, was auf ein gemischtes technisches Bild hindeutet.
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Höhepunkte
- Gold setzt seine Verluste fort und fällt unter 4.050 $, da ein stärkerer US-Dollar und höhere Renditen die Nachfrage weiter dämpfen.
- Steigende Renditen und anhaltende Inflation schüren Erwartungen an eine restriktivere US-Notenbank und verringern die Attraktivität von Gold.
- Technische Signale bleiben bärisch, mit erwarteter Handelsspanne in den nächsten 2–3 Tagen zwischen 4.013 $ und 4.094 $ sowie einer 73%igen Wahrscheinlichkeit für weitere Abwärtsbewegungen.
Falkenhafte Fed bremst Goldnachfrage bei steigenden Renditen
Gold geriet erneut unter Verkaufsdruck und fiel unter die Marke von 4.050 $, getrieben von einem stärkeren US-Dollar und festeren US-Renditen, wie Fxstreet berichtet. Höhere Renditen, ausgelöst durch anhaltende Inflationssorgen, haben die Erwartungen an eine restriktivere Haltung der US-Notenbank verstärkt und die Attraktivität von Gold als nicht verzinsliches Asset verringert. Das Zusammenspiel von geldpolitischen Erwartungen und Währungsstärke prägt die Stimmung, wobei die jüngsten Entwicklungen den Druck auf die Goldnachfrage in der aktuellen Marktlage weiter erhöhen.
Bärischer Trend hält an, Intraday-Signale deuten auf Überkauftheit
Technisch gesehen handelt Gold aktuell über dem MA-20, bleibt aber unter dem MA-50 und MA-200, was kurzfristige Unterstützung, aber anhaltenden Verkaufsdruck im mittleren und langen Zeitrahmen signalisiert. Der Ichimoku Kijun liegt bei 4.058 $ und markiert den unmittelbaren Widerstand, während die Tagespreisentwicklung knapp darunter verharrt. Der Abwärtsdruck wird durch MACD und ADX verstärkt, die weiterhin bärische Bedingungen anzeigen. Der RSI steht bei 49,34 und gibt ein Verkaufssignal, während Stochastic RSI, CCI und Bull/Bear Power auf überkaufte Intraday-Bedingungen hindeuten, was auf eine überdehnte Käuferdynamik schließen lässt. Bull/Bear Power signalisiert kurzfristig Käuferdominanz, während der Awesome Oscillator keine klare Richtung vorgibt. Insgesamt deuten die technischen Indikatoren auf einen Markt im Umbruch hin, bei dem kurzfristige Stärke durch überwiegend negative Momentum-Signale konterkariert wird.
Abwärtsrisiko dominiert, Preis bleibt innerhalb der Volatilitätsbandbreite
Kurzfristig dürfte Gold in den nächsten 2–3 Handelssitzungen in einer typischen Volatilitätsbandbreite zwischen 4.013 $ und 4.094 $ verbleiben. Die Szenario-Wahrscheinlichkeiten sind verschoben: Die Chance auf einen Anstieg liegt bei 27 %, während mit 73 % ein weiterer Rückgang wahrscheinlicher ist. Das Basisszenario sieht eine Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne vor; ein nachhaltiger Anstieg erfordert einen Ausbruch über den unmittelbaren Widerstand bei 4.058 $, während ein bestätigter Bruch unter 4.013 $ wahrscheinlich weitere Verluste auslösen würde.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass anhaltende technische Hürden und steigende US-Renditen den Goldpreis unter konstanten Abwärtsdruck setzen. Diese Einschätzung wird durch aktuelle Momentum- und Sentiment-Indikatoren bestätigt, sodass Händler einen bestätigten Bruch unter 4.013 $ als nächstes zentrales Risiko für weitere Verluste genau beobachten sollten.
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