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Aptos steigt in das Quantenrennen ein. Am Donnerstag stellte das Blockchain-Entwicklungsunternehmen einen Vorschlag zur Implementierung von Post-Quantum-Signaturen vor und verwies dabei auf die langfristigen Risiken, die Fortschritte im Quantencomputing für die bestehende Kryptografie darstellen könnten.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Während die derzeitigen kryptografischen Verfahren gegenüber klassischen Computern sicher bleiben, warnen Forscher, dass ausreichend leistungsfähige Quantencomputer sie schließlich brechen könnten, was die Sicherheit von Konten rückwirkend gefährden könnte.
Aptos - eine der größten Proof-of-Stake-Blockchains der Schicht 1, die in erster Linie zur Unterstützung dezentraler Anwendungen entwickelt wurde - hat sich bereit erklärt, auf Post-Quantum-Signaturen umzusteigen, lange bevor diese kritisch notwendig werden.
Zu diesem Zweck hat Aptos Labs einen Aptos Improvement Proposal, AIP-137, vorgestellt, der von seinem Kryptographie-Team entwickelt wurde und optional die Unterstützung für ein Post-Quantum-Signaturschema auf Kontoebene vorsieht.
"Quantencomputing ist keine ferne Bedrohung mehr. Dies ist für Netzwerke wie Aptos von Bedeutung, da kryptografisch relevante Quantencomputer (CRQCs) moderne Signatursysteme fälschbar machen könnten, wodurch die bestehenden Sicherheitsmodelle gebrochen werden könnten", so Aptos Labs.
Wenn AIP-137 von der Gemeinschaft angenommen wird, würde SLH-DSA, ein hashbasiertes digitales Signaturverfahren, das als FIPS 205 standardisiert ist, als optionaler Kontosignaturtyp eingeführt. Diese Änderung würde Aptos zu einer der ersten Blockchains machen, die Post-Quantum-Konten nativ unterstützt.
Bestehende Konten würden unverändert bleiben, während Post-Quantum-Konten vollständig opt-in sein würden, so dass die Benutzer sie selektiv übernehmen könnten.
Wie wir schrieben, testet Solana Post-Quantum-Verteidigung, da zukünftige Risiken drohen