Bitcoin könnte einen möglichen Rückgang um 70 % erleben, da der Ausverkauf die Befürchtungen eines Bärenmarktes wiederbelebt.

Bitcoin könnte einen möglichen Rückgang um 70 % erleben, da der Ausverkauf die Befürchtungen eines Bärenmarktes wiederbelebt.
Bitcoin droht tieferer Einbruch

Der jüngste Ausverkauf von Bitcoin hat die Ängste vor einem anhaltenden Abschwung verstärkt. Die Preise fielen inmitten starker Volatilität und schwindendem Vertrauen der Anleger auf rund 60.000 US-Dollar.

Höhepunkte

  • Bitcoin ist auf etwa 60.000 $ gefallen, hat innerhalb einer Woche mehr als 30 % verloren und ist in eine Phase eingetreten, die Analysten als Kapitulationsphase bezeichnen.
  • Große Inhaber verkauften 81.068 BTC in acht Tagen und erhöhten damit das Marktangebot bei geringer Liquidität.
  • Historische Drawdowns deuten auf einen möglichen Rückgang von 70 % vom Höchststand bis zum Tiefststand hin, was auf einen möglichen Tiefpunkt in der Nähe von 38.000 $ hindeutet.
  • Einige Anleger argumentieren, dass die institutionelle Nachfrage die Verluste auf 55 % bis 60 % begrenzen könnte, doch die Unsicherheit bleibt groß.

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Diese Entwicklung setzt den steilen Rückgang seit dem Höchststand im Oktober fort und hat laut Marktdaten einen geschätzten Gesamtwert von 1,2 Billionen Dollar auf dem Kryptomarkt vernichtet.

Allein in der letzten Woche ist Bitcoin um mehr als 30 % gefallen, was einige Analysten dazu veranlasst hat, die Marktbedingungen als eine Phase der "vollständigen Kapitulation" zu beschreiben. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit des Rückgangs haben Vergleiche mit vergangenen Bärenmärkten wieder aufleben lassen, als lang anhaltende Rückgänge die Handelsstrategien und das Verhalten der Anleger über Monate hinweg veränderten.

Walverkäufe und historische Muster beflügeln bärische Aussichten

On-Chain-Daten deuten darauf hin, dass Großanleger eine zentrale Rolle bei der jüngsten Talfahrt gespielt haben. Die als "Wale" und "Haie" eingestuften Wallets, die zwischen 10 und 10.000 BTC halten, kontrollieren jetzt 68,04 % des zirkulierenden Bitcoin-Angebots, ein Neun-Monats-Tief.

Laut Santiment haben diese Entitäten in den letzten acht Tagen 81.068 BTC verkauft und damit in einer Zeit dünner Liquidität ein erhebliches Angebot geschaffen.

Der als Sherlock bekannte Kryptoanalyst hat den aktuellen Zyklus mit früheren Bärenmärkten verglichen und festgestellt, dass Bitcoin im Jahr 2011 einen Peak-to-Trough-Drawdown von etwa 93 %, im Jahr 2015 von 86 %, im Jahr 2018 von 84 % und im Jahr 2022 von 77 % verzeichnete. Wenn sich das Muster der allmählich kleineren Rückgänge fortsetzt, prognostiziert Sherlock einen potenziellen Rückgang von 70 % in diesem Zyklus, was einen möglichen Tiefpunkt in der Nähe von 38.000 $ impliziert.

Debatte darüber, wie tief der Rückgang gehen könnte

Nicht alle Marktteilnehmer teilen die pessimistischsten Prognosen. Kritiker in den sozialen Medien argumentieren, dass die zunehmende Beteiligung institutioneller Anleger die Verluste auf eine Korrektur von 55 % bis 60 % begrenzen könnte, was weniger schlimm wäre als in früheren Zyklen.

Sie verweisen auf das Wachstum der regulierten Anlageprodukte und die höhere Liquidität als stabilisierende Kräfte. Sherlock entgegnet, dass die Reflexivität des Marktes Bewegungen in beide Richtungen verstärken kann, und warnt Händler davor, zu versuchen, einen genauen Zeitpunkt für einen Tiefpunkt zu bestimmen. Da Bitcoin jetzt in der Nähe von Niveaus gehandelt wird, die zuletzt im Oktober 2024 gesehen wurden, sagen Analysten, dass die nächste Phase davon abhängen wird, ob der Verkaufsdruck nachlässt oder sich weiter beschleunigt.

Warum ist das wichtig?

Der Kursverlauf von Bitcoin beeinflusst die Risikobereitschaft auf dem gesamten Kryptomarkt. Ein tieferer Rückgang könnte Händler dazu zwingen, Leverage, Zeithorizonte und Kapitalallokation neu zu bewerten, während langfristige Investoren abwägen könnten, ob niedrigere Preise Akkumulationsmöglichkeiten darstellen oder strukturelle Schwäche signalisieren.

Das Ergebnis dieser Korrektur wird wahrscheinlich Portfoliostrategien, Liquiditätsbedingungen und die Stimmung für digitale Vermögenswerte in den kommenden Monaten prägen.

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