Demokraten intensivieren Gespräche über CLARITY Act vor Ablauf der Frist am 1. März

Demokraten intensivieren Gespräche über CLARITY Act vor Ablauf der Frist am 1. März
CLARITY Act im Fokus: US-Senat drängt auf Gespräche vor dem 1. März

Die Demokraten im Senat haben eine Sitzung abgehalten, um die Zukunft des CLARITY-Gesetzes zu erörtern, mit dem die Regulierungsstruktur des US-Kryptomarktes festgelegt werden soll. Der Vorschlag würde die Aufsicht zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) - den beiden wichtigsten Finanzaufsichtsbehörden des Landes - aufteilen. Das Weiße Haus hat eine Frist bis zum 1. März gesetzt, um die Unstimmigkeiten, insbesondere über die Stablecoin-Regeln, zu lösen.

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Das CLARITY-Gesetz zielt darauf ab, eindeutig festzulegen, welche digitalen Vermögenswerte in die Zuständigkeit der SEC fallen, die die Wertpapiermärkte überwacht, und welche von der CFTC reguliert werden, die für die Derivat- und Warenmärkte zuständig ist. Der Gesetzentwurf würde auch klarere Regeln für Kryptobörsen und -plattformen in den Vereinigten Staaten festlegen, so CoinGape.

Zur gleichen Zeit informierte die Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz(a16z) republikanische Senatoren. Marc Andreessen und Chris Dixon forderten die Gesetzgeber auf, das CLARITY-Gesetz zu verabschieden, und betonten, wie wichtig es sei, die Führungsrolle der USA sowohl im Bereich der Kryptowährung als auch der künstlichen Intelligenz zu erhalten.

Hauptstreitpunkt sind die Stablecoin-Renditen

Der Hauptstreitpunkt ist nach wie vor die Frage, ob Stablecoin-Emittenten eine Rendite anbieten dürfen. Teile der Kryptoindustrie befürworten zinstragende Stablecoins, während Banken und einige Demokraten für strengere Grenzen und einen stärkeren Anlegerschutz plädieren.

Aufgrund dieser Meinungsverschiedenheiten ist der Gesetzentwurf im Senat nach wie vor blockiert. Die jüngsten politischen Diskussionen haben jedoch die Markterwartungen neu belebt.

Chancen auf Verabschiedung steigen

Trotz eines früheren Rückgangs der Erwartungen nach Donald Trumps Ansprache an die Nation haben die erneuten Gespräche den Optimismus gestärkt. Nach Angaben von Polymarket ist die Wahrscheinlichkeit, dass das CLARITY-Gesetz im Jahr 2026 unterzeichnet wird, auf 69 % gestiegen.

Die Anleger scheinen darauf zu setzen, dass vor dem Stichtag 1. März ein Kompromiss erzielt werden kann.

Warum das wichtig ist

Das CLARITY-Gesetz könnte das erste umfassende Gesetz werden, das den regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten definiert. Seine Verabschiedung würde die Aufteilung der Kompetenzen zwischen der SEC und der CFTC klären und die Regeln für Börsen, Token-Emittenten und Stablecoins festlegen.

Für den Markt geht es dabei nicht nur um rechtliche Klarheit, sondern auch um globale Wettbewerbsfähigkeit. Gelingt es nicht, einen Konsens zu erzielen, könnten Kryptounternehmen in Länder mit klareren und schnelleren Regulierungsverfahren ausweichen. Umgekehrt könnte ein ausgewogener Kompromiss zwischen Innovation und Finanzstabilität eine neue Phase der institutionellen Entwicklung für die US-Kryptoindustrie einleiten.

Zuvor hatten wir berichtet , dass der CEO von Ripple sich zuversichtlich zeigte, dass das CLARITY-Gesetz verabschiedet wird.

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