SBI Holdings und Startale präsentieren JPYSC für institutionelle Abrechnungen und Tokenisierung.
SBI Holdings und Startale Group haben JPYSC eingeführt, einen auf Yen lautenden Stablecoin, der von der SBI Shinsei Trust Bank ausgegeben wird. Es ist der erste von einer Treuhandbank unterstützte Stablecoin in Japan.
Höhepunkte
- SBI Holdings und Startale stellten JPYSC vor, den ersten von einer Treuhandbank unterstützten Yen-Stablecoin in Japan.
- Der Stablecoin soll im zweiten Quartal 2026 unter einem strengen regulatorischen Rahmen mit direkten Yen-Reserven eingeführt werden.
- JPYSC zielt auf institutionelle Abwicklung, Tokenisierung und grenzüberschreitende Zahlungen, da Japan seine Rolle im digitalen Finanzwesen ausbaut.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Die Einführung ist für das zweite Quartal 2026 geplant, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, berichtet Startale. Das Projekt kommt zu einer Zeit auf den Markt, in der mehr als 90 % des rund 300 Milliarden Dollar schweren globalen Stablecoin-Sektors weiterhin an den US-Dollar gebunden sind.
Ein regulierter digitaler Yen für den institutionellen Gebrauch
JPYSC ist als vertrauensbasiertes elektronisches Zahlungsinstrument gemäß dem japanischen Gesetz über Zahlungsdienste strukturiert. Im Gegensatz zu JPYC, das als Prepaid-Zahlungsinstrument klassifiziert ist, fällt JPYSC unter einen strengeren regulatorischen Rahmen, der direkte Yen-Reserven, Governance-Standards und eine umfassende regulatorische Aufsicht erfordert.
SBI VC Trade wird als Hauptvertriebsstelle fungieren. Startale Group, der Entwickler von Astar Network und ein Web3-Partner von Sony, ist für die technische Architektur verantwortlich. Der Stablecoin ist so konzipiert, dass er sowohl in der traditionellen Bankeninfrastruktur als auch in öffentlichen Blockchain-Netzwerken funktioniert.
Die Unternehmen planen, JPYSC für das Treasury-Management von Unternehmen, die grenzüberschreitende Abwicklung und die Ausgabe von Token-basierten Vermögenswerten einzusetzen. Eine automatisierte Abwicklung zwischen digitalen Systemen, einschließlich Transaktionen zwischen KI-Agenten, wird ebenfalls in Betracht gezogen. Finanzinstitute und Unternehmen haben bereits in der Vorbereitungsphase Interesse gezeigt.
Das Emissionsmodell der Treuhandbank предусматри sieht getrennte Rücklagen, Prüfungsanforderungen und operative Kontrollen vor, um das Risiko für institutionelle Teilnehmer zu verringern.
Japan-Strategie und Wettbewerb in Asien
Japan hat schrittweise einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins geschaffen. Durch eine Änderung des Gesetzes über Zahlungsdienste im Jahr 2022 wurden Stablecoins als elektronische Zahlungsinstrumente anerkannt und die Ausgabe auf lizenzierte Banken und Treuhandgesellschaften beschränkt.
Im Jahr 2025 genehmigte der Gesetzgeber Regeln, die es Emittenten von Stablecoins gestatten, bis zu 50 % ihrer Reserven in kurzfristige Staatsanleihen zu investieren. MUFG, SMBC und Mizuho testen bereits Stablecoin- und Tokenized-Deposit-Initiativen für Zahlungen und die Interbankenabwicklung.
Unterdessen plant Hongkong, seine ersten Stablecoin-Lizenzen im März 2026 zu vergeben, und Südkorea treibt Stablecoin-Initiativen auf Won-Basis voran. Entgegen der Dominanz von USDT und USDC stärkt JPYSC die Rolle des Yen bei der digitalen Abwicklung und verringert die Abhängigkeit von der auf dem Dollar basierenden Infrastruktur.
Für institutionelle Anleger bietet JPYSC ein reguliertes Instrument für die Abwicklung und den Handel mit tokenisierten Vermögenswerten in der Landeswährung. Es kann die Entwicklung des japanischen Marktes für digitale Wertpapiere unterstützen und grenzüberschreitende Transaktionen für japanische Unternehmen vereinfachen.
Lesen Sie auch: SBI Holdings klärt milliardenschwere Ripple-Investition
Neueste crypto Nachrichten
- Forex
- Crypto