Polymarket weist Vorwürfe eines massiven Datenlecks zurück

Polymarket weist Vorwürfe eines massiven Datenlecks zurück
Polymarket weist den Vorwurf eines Datenlecks zurück

Polymarket hat Vorwürfe einer massiven Datenpanne bei Kunden zurückgewiesen, nachdem ein Hacker im Dark Web angeblich persönliche Daten von Hunderttausenden von Nutzern zum Verkauf angeboten hatte. Das Unternehmen erklärte, dass die zum Verkauf angebotenen Daten bereits über seine offenen APIs und On-Chain-Informationen öffentlich zugänglich seien.

Höhepunkte

  • Ein Hacker behauptete, über 300.000 Nutzerdaten von Polymarket gestohlen zu haben.
  • Polymarket bestreitet jeglichen Datenleck und erklärt, die Daten seien öffentlich zugänglich.
  • Der Hacker behauptet zudem, auch in andere Prognosemärkte eingedrungen zu sein.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Behauptungen des Hackers

Am Dienstag teilten mehrere X-Konten, die Aktivitäten im Dark Web überwachen, Screenshots aus dem DarkForums-Forum. Ein Hacker mit dem Pseudonym „xorcat“ behauptete, in Polymarket eingedrungen zu sein und mehr als 300.000 Datensätze gestohlen zu haben, darunter 10.000 eindeutige Nutzerprofile mit vollständigen Namen, Profilbildern, Proxy-Wallets und Adressen.

Der Hacker gab an, die Daten über undokumentierte API-Endpunkte erhalten zu haben, indem er die Paginierung umging und fehlerhafte CORS-Einstellungen in den Gamma- und CLOB-APIs von Polymarket ausnutzte. Er behauptete außerdem, andere Prognosemärkte gehackt zu haben und plane, in den kommenden Tagen weitere Daten zu veröffentlichen.

Die Reaktion von Polymarket

Polymarket wies die Vorwürfe als „völligen Unsinn“ zurück.Das Unternehmen betonte, dass alle Informationen, die der Hacker zu

verkaufen versucht, Entwicklern bereits über öffentliche Endpunkte und Blockchain-Daten frei zugänglich seien.Es seien keine Daten „durchgesickert“ – sie seien über unsere öffentlichen Endpunkte und On-Chain-Daten zugänglich“, erklärte das Unternehmen.

Breiterer Branchenkontext

Der Vorfall ereignet sich inmitten einer Welle von Hackerangriffen und Sicherheitsvorfällen in der gesamten Krypto-Branche im April 2026. Laut dem Blockchain-Sicherheitsunternehmen Hacken haben Web3-Projekte allein im ersten Quartal 482 Millionen US-Dollar durch Hackerangriffe und Betrug verloren.

Der Fall Polymarket unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit, selbst bei Plattformen, die mit transparenten On-Chain-Informationen arbeiten.

Wir haben bereits zuvor berichtet, dass das US-Justizministerium den aktiven Soldaten Gannon Ken Van Dyke festgenommen hat. Ihm wird vorgeworfen, geheime Informationen über eine Militäroperation gegen Nicolás Maduro genutzt zu haben, um von Wetten auf Polymarket zu profitieren.

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