USA bereiten neue Steuerregeln für Mining und Staking vor
US-Gesetzgeber schicken sich an, Teile des Steuerrechts für digitale Vermögenswerte umzuschreiben. Dabei verfolgen sie nach jahrelangen Beschwerden von Krypto-Nutzern, Minern, Stakern und Unternehmen einen gezielten Ansatz. Der House Ways and Means Committee wird am 9. Juni in einer Anhörung ein Paket von Krypto-Steuervorschlägen prüfen.
Höhepunkte
- Der House Ways and Means Committee wird am 9. Juni Krypto-Steuervorschläge prüfen.
- Die Gesetzentwürfe zielen auf Mining, Staking, Kleinbetragszahlungen, Spenden und Anti-Missbrauchsregeln ab.
- Eine Ausnahme für Kleinbetragszahlungen könnte die Steuerbürokratie für die tägliche Krypto-Nutzung reduzieren.
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Sechs Gesetzentwürfe zielen auf alltägliche Krypto-Probleme ab
Die Vorschläge sollen einige der häufigsten Steuerfragen im Krypto-Bereich lösen, ohne sie in einem einzigen großen Gesetz zusammenzufassen. Laut CoinPedia umfasst das Paket sechs eigenständige Maßnahmen:
- Less Tax Paperwork for Digital Asset Owners Act
- Tax Clarity for Mining and Staking Act
- Charitable Deductions for Digital Asset Donations Act
- Digital Assets Voluntary Disclosure Program Act
- Providing Analogous Rules for Digital Assets Act
- Applying Existing Tax Anti-Abuse Rules to the Digital Assets Act.
Einer der am genauesten beobachteten Vorschläge befasst sich mit Mining- und Staking-Belohnungen. Unter der aktuellen Unsicherheit können Krypto-Nutzer bereits bei Erhalt von Token mit Steuerfragen konfrontiert werden, noch bevor sie diese verkaufen. Der Tax Clarity for Mining and Staking Act zielt darauf ab, festzulegen, wann diese Belohnungen steuerpflichtig werden – eine Frage, die in volatilen Märkten besonders wichtig geworden ist.
Ein weiterer wichtiger Vorschlag sieht eine De-minimis-Ausnahme für kleine Krypto-Zahlungen vor. Heutzutage kann selbst ein kleiner Kauf mit Krypto technisch gesehen ein steuerpflichtiges Ereignis auslösen, wenn sich der Wert des Assets verändert hat. Im Falle einer Verabschiedung würde diese Ausnahme die Nutzung digitaler Assets für alltägliche Transaktionen erleichtern, ohne Steuerbürokratie für geringfügige Gewinne zu verursachen.
Coinbase und Fidelity beteiligen sich an der Debatte
Es wird erwartet, dass die Anhörung am 9. Juni Aussagen von bedeutenden Stimmen aus Industrie und Politik anzieht, darunter Vertreter von Fidelity Investments, Coinbase und Coin Center.
Die Entscheidung, das Vorhaben in separate Gesetzentwürfe aufzuteilen, ist politisch von Bedeutung. Kleinere Vorschläge könnten bessere Chancen haben, einzeln voranzukommen, selbst wenn kontroversere Maßnahmen ins Stocken geraten. Dieser Ansatz ermöglicht es den Gesetzgebern zudem, sich auf praktische Steuerfragen zu konzentrieren, anstatt das gesamte Krypto-Regulierungssystem auf einmal zu behandeln.
Das Rennen um die Steuerregeln
Millionen von Amerikanern besitzen oder nutzen digitale Vermögenswerte, doch die Steuerregeln sind für gängige Krypto-Aktivitäten nach wie vor schwer anwendbar. Ein klarerer Rahmen könnte die Compliance-Kosten für Nutzer senken und Unternehmen mehr Vertrauen geben, Produkte in den USA zu entwickeln.
Europa arbeitet bereits unter seinem MiCA-Krypto-Rahmenwerk, während die USA noch an separaten Gesetzen zu Marktstruktur, Stablecoins und Besteuerung arbeiten.
Zusätzlich schrieben wir, dass JPMorgan vor Risiken am Kryptomarkt im Vorfeld der zweiten Jahreshälfte warnt.
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