Gericht verbannt Celsius-Gründer Mashinsky dauerhaft von US-Rohstoffmärkten

Gericht verbannt Celsius-Gründer Mashinsky dauerhaft von US-Rohstoffmärkten
Mashinsky dauerhaft von CFTC gesperrt

​Der Gründer von Celsius, Alex Mashinsky, hat einen Vergleich mit der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geschlossen, der zu einem dauerhaften Verbot des Handels an von der Behörde regulierten Märkten sowie der Registrierung bei der CFTC führt.

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Gemäß der gerichtlichen Anordnung schließt der Vergleich das von der CFTC im Jahr 2023 gegen Mashinsky eingeleitete Vollstreckungsverfahren vollständig ab.

Die Aufsichtsbehörde warf Mashinsky und Celsius vor, Hunderttausende von Kunden getäuscht zu haben, indem sie die Sicherheit, Rentabilität und regulatorische Compliance der Krypto-Lending-Plattform übertrieben darstellten.

Gemäß der Anordnung ist es Mashinsky dauerhaft untersagt, mit Rohstoffen, Futures und Derivaten an US-Märkten zu handeln.

Der Fall markiert zudem die erste abgeschlossene Vollstreckungsmaßnahme der CFTC gegen eine Krypto-Lending-Plattform.

Mashinsky verbüßt bereits eine Gefängnisstrafe

Im Mai 2025 wurde Mashinsky zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er sich des Wertpapier- und Rohstoffbetrugs schuldig bekannt hatte.

Laut Staatsanwaltschaft sammelte Celsius etwa 20 Milliarden Dollar von Kunden ein und investierte diese Gelder in hochriskante Strategien, um die versprochenen Renditen zu erwirtschaften.

Mashinsky hatte zuvor einen separaten Vergleich mit der U.S. Federal Trade Commission (FTC) geschlossen, der ihm dauerhaft untersagt, in der Kryptowährungs- und Finanzbranche tätig zu sein.

Unterdessen läuft das Verfahren der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gegen ihn weiter. Die Behörde wirft dem ehemaligen Celsius-CEO vor, nicht registrierte Wertpapiere angeboten, Investoren getäuscht und den Preis des CEL-Tokens manipuliert zu haben.

Berufung und Verbot von Insolvenzauszahlungen

Ende Mai reichte Mashinsky einen Antrag ein, um seine 12-jährige Haftstrafe anzufechten. Er macht geltend, dass seine rechtliche Vertretung unwirksam war und einige Beweise unrechtmäßig erlangt wurden.

In einem separaten Verfahren untersagte ein US-Insolvenzgericht Mashinsky und verbundenen Unternehmen jegliche Ansprüche gegen die Celsius-Insolvenzmasse geltend zu machen. Die Entscheidung macht den Weg frei für zusätzliche Ausschüttungen an die Gläubiger der Plattform aus zuvor reservierten Mitteln.

Zuvor hatten US-Senatoren Präsident Donald Trump aufgefordert, eine Begnadigung des ehemaligen FTX-CEOs Sam Bankman-Fried nicht in Erwägung zu ziehen. Die Aufforderung erfolgte nach der Ablehnung seiner Berufung und inmitten einer breiteren Debatte über jüngste Begnadigungen durch den Präsidenten, die Personen aus der Krypto-Branche betrafen.

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