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Betrüger erstellten ein gefälschtes GIWA-Mainnet und nutzten eine betrügerische Cross-Chain-Bridge, um Kryptowährungen zu stehlen. Rund 768 ETH im Wert von etwa 2 Mio. $ wurden über die Bridge von 1.335 Adressen transferiert.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der Vorfall wurde vom DYORSWAP-Team aufgedeckt, das das Netzwerk zunächst für das echte GIWA-Mainnet hielt. Der Betrug wirkte glaubwürdig, da die korrekte Netzwerkkennung von GIWA, Chain ID 9134, verwendet wurde.
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Experten bestätigten später, dass das Netzwerk von Betrügern erstellt worden war. Das Team identifizierte zudem verdächtige Nachrichten und Mitglieder der zum Projekt gehörenden Community, die möglicherweise mit dem Angriff in Verbindung stehen.
Das wichtigste Werkzeug der Angreifer war eine gefälschte Bridge, über die Nutzer Vermögenswerte an das vermeintlich neu gestartete GIWA -Netzwerk sendeten. Nach der Aufdeckung des Betrugs riet DYORSWAP Nutzern, nicht mit inoffiziellen RPC-Endpunkten, Bridges oder Smart Contracts des Projekts zu interagieren.
Das Team kontaktierte Sicherheitsexperten, um die Adressen, Transaktionen und die anschließende Bewegung der gestohlenen Gelder nachzuverfolgen. Zudem sichert es Chatprotokolle, RPC-Daten, Bridge-Adressen und weitere Informationen für die Untersuchung.
DYORSWAP plant, betroffene Nutzer aus der eigenen Treasury zu entschädigen. Das Team erklärte, nach Abschluss der Prüfung die Anspruchskriterien, das Verfahren zur Überprüfung der Verluste und die Höhe der Auszahlungen bekannt zu geben.
Der offizielle GIWA-Account betonte separat, dass das echte Mainnet des Projekts noch nicht gestartet sei und dessen RPC nie in Betrieb gewesen sei. Der Vorfall betraf daher keine Kompromittierung der GIWA-Infrastruktur, sondern ein separates, von Betrügern erstelltes Netzwerk, das das Projekt imitieren sollte.
GIWA ist ein Ethereum-basiertes L2-Netzwerk, das von Dunamu, der Muttergesellschaft von Upbit, entwickelt wird. Das Projekt basiert auf dem OP Stack, ist EVM-kompatibel und soll die Blockzeiten auf eine Sekunde reduzieren, läuft derzeit jedoch nur in einer Testumgebung.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund einer Reihe von Angriffen auf Krypto-Projekte. Am 24. September nahmen Angreifer Payy Network, Duelbits und Meter ins Visier, wobei sich die Gesamtverluste an einem einzigen Tag auf über 11 Mio. $ beliefen.
Davon verlor Payy Network rund 1,8 Mio. $, während Duelbits weitere 7 Mio. $ einbüßte. Beim Meter-Vorfall nutzte ein Angreifer eine Schwachstelle bei der Blockverifizierung aus, um nicht gedeckte Token im Wert von etwa 2,3 Mio. $ zu prägen.
Zuvor berichteten wir, dass KelpDAO Klage gegen LayerZero und dessen Mitgründer Brian Pellegrino wegen eines Hacks über 292 Mio. $ eingereicht hat. Das Projekt behauptet, nicht offengelegte Risiken und Schwachstellen in der Technologie von LayerZero hätten zu dem Angriff geführt.