Der Tweet wurde vom Autor gelöscht.
Aber wir haben alles gespeichert 🙂.
Die Vereinigten Staaten machen einen entscheidenden Schritt bei der Gestaltung der zukünftigen Regulierung digitaler Vermögenswerte, da die Arbeitsgruppe für digitale Vermögenswerte des Präsidenten Donald Trump einen umfassenden Bericht veröffentlicht hat, der eine neue Vision für die amerikanische Kryptolandschaft skizziert. Der umfassende Vorschlag umfasst die Bereiche Regulierungsaufsicht, Besteuerung, Bankdienstleistungen und Stablecoin-Politik und wurde von Senatorin Cynthia Lummis (R-WY), einer langjährigen Krypto-Befürworterin und Vorsitzenden des Senatsunterausschusses für digitale Vermögenswerte, nachdrücklich unterstützt.
Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.
Der Bericht empfiehlt eine klarere Marktstruktur für digitale Vermögenswerte durch eine Taxonomie, die zwischen Rohstoffen und Wertpapieren unterscheidet. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) würde die Spotmärkte für Kryptowährungen überwachen, während die Securities and Exchange Commission (SEC) die als Wertpapiere eingestuften Token regulieren würde. Der SEC-Vorsitzende Paul Atkins beschrieb den Plan als "einen vernünftigen Rahmen, um Investoren zu schützen und Innovationen zu unterstützen."
Senatorin Lummis, die sich seit 2021 für viele dieser Reformen einsetzt, lobte die Initiative und bekundete ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung. "Ich bin überglücklich, dass wir endlich einen Präsidenten haben, der die transformative Kraft von digitalen Vermögenswerten und der Distributed-Ledger-Technologie versteht, um Amerikas finanzielle Zukunft zu gestalten", sagte sie. Lummis hat sich für eine Gesetzgebung zur Steuerbefreiung von Kryptowährungen, für eine vereinfachte Berichterstattung für Miner und Staker und für den Schutz vor diskriminierenden Praktiken gegen Kryptounternehmen durch Bundesbehörden eingesetzt.
Einer der ehrgeizigsten Vorschläge in dem Bericht ist die Lockerung der Bankbeschränkungen für digitale Vermögenswerte. Die Arbeitsgruppe empfiehlt, den Banken klarere Leitlinien für die Verwahrung von Kryptowährungen an die Hand zu geben, und fordert eine größere Transparenz bei der Erteilung von Bankzulassungen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Zugang und die Legitimität von digitalen Vermögenswerten innerhalb des traditionellen Finanzsystems zu verbessern.
Der Bericht widmet den Stablecoins besondere Aufmerksamkeit und betont ihre Rolle bei der Aufrechterhaltung der globalen Dominanz des US-Dollars. Die Gruppe forderte den Kongress auf, den CBDC Anti-Surveillance State Act zu verabschieden, der die Entwicklung einer digitalen US-Zentralbankwährung (CBDC) verbieten würde, während gleichzeitig Dollar-gestützte Stablecoins wie das kürzlich unterzeichnete GENIUS-Gesetz unterstützt würden.
Im Hinblick auf die Besteuerung empfiehlt der Bericht die Einführung eines maßgeschneiderten Steuersystems, das den besonderen Merkmalen digitaler Vermögenswerte Rechnung trägt. Zu den Vorschlägen gehören aktualisierte Regeln für den Einsatz von Einkommen, die Behandlung von Kapitalgewinnen und ein vereinfachtes Steuerverfahren für kleine Transaktionen.
Mit einer überparteilichen Dynamik und zunehmender regulatorischer Klarheit scheinen die USA bereit zu sein, ihre Rolle als globaler Marktführer im digitalen Finanzwesen zurückzuerobern.
Lesen Sie auch: Kryptomarkt rutscht ab, da die Fed die Zinsen unverändert lässt