Betrüger zielen auf Aave-Nutzer mit Phishing-Links in Google Ads-Kampagne
Das dezentrale Finanzprotokoll (DeFi) Aave wurde zum Ziel einer Phishing-Kampagne, kurz nachdem es einen wichtigen Meilenstein von 60 Milliarden Dollar an Nettoeinlagen in 14 Netzwerken bekannt gegeben hatte.
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Die Einlagen von Aave haben sich von 18 Milliarden Dollar im August 2024 auf das aktuelle Niveau mehr als verdreifacht, berichtet Cointelegraph.
Der Anstieg der Plattformnutzung fiel mit Phishing-Angriffen über Google Ads zusammen, die darauf abzielten, die wachsende Nutzerbasis auszunutzen. Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield veröffentlichte am Donnerstag eine Warnung, dass Betrüger gefälschte Aave-bezogene Links über Google Ads platziert hatten. Diese Links leiteten die Nutzer zu betrügerischen Investitionsplattformen um, die als legitime Aave-Dienste getarnt waren.
Betrugstaktiken und Phishing-Methoden erklärt
Die Opfer des Phishing-Betrugs wurden aufgefordert, ihre Kryptowährungs-Geldbörsen mit den gefälschten Websites zu verbinden. Sobald die Verbindung hergestellt war, konnten die Betrüger auf die Guthaben der Nutzer zugreifen und unbefugte Überweisungen veranlassen - eine Aktion, die aufgrund der Natur von Blockchain-Transaktionen nicht umkehrbar ist.
Obwohl die Gesamthöhe der Verluste noch nicht bestätigt wurde, hat die Phishing-Kampagne durch die Verwendung von Google-Anzeigen eine große Sichtbarkeit erlangt. Dies erhöht den potenziellen Schaden erheblich, insbesondere bei weniger erfahrenen DeFi-Nutzern, die den Angriff nicht bemerken.
Tipps zum Schutz der Benutzer und Reaktion auf das Protokoll
Phishing-Angriffe zielen darauf ab, Benutzer zu täuschen, indem sie vertrauenswürdige Marken und Dienste imitieren. Um sich zu schützen, wird Krypto-Nutzern empfohlen, URLs immer doppelt zu überprüfen, beim Zugriff auf DeFi-Plattformen nicht auf bezahlte Suchanzeigen zu klicken und niemals private Schlüssel oder Seed-Phrasen weiterzugeben.
Wenn eine Wallet kompromittiert wurde, sollten Nutzer sofort alle verbleibenden Guthaben auf eine neue sichere Wallet übertragen, Zugriffsberechtigungen mit Diensten wie Revoke.cash widerrufen und den Vorfall an das betroffene Protokoll melden. Außerdem sollten kompromittierte Wallets nicht wiederverwendet werden.
Kürzlich schrieben wir, dass der Circle (CRCL) Token trotz eines Anstiegs von 240 % in den letzten 24 Stunden ernsthafte Bedenken bei Analysten hervorruft, die davor warnen, dass es sich um einen hochriskanten, trügerischen Vermögenswert handelt, der darauf ausgelegt ist, Investoren in die Irre zu führen und aus der Markenbekanntheit Kapital zu schlagen.
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