Wall-Street-Institutionen verkaufen über 200 Mio. $ in BTC, ETH

Wall-Street-Institutionen verkaufen über 200 Mio. $ in BTC, ETH
Wall Street trimmt Bitcoin- und Ethereum-Bestände

Die größten Vermögensverwalter der Wall Street haben ihr Engagement in digitalen Vermögenswerten reduziert und in der vergangenen Woche zig Millionen Dollar in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) verkauft.

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Die Bewegungen, die durch ETF-Ströme und Blockchain-Daten verfolgt werden, unterstreichen eine Verschiebung der institutionellen Stimmung, da die Volatilität auf dem Kryptowährungsmarkt lastet, informiert Finbold.

Die wichtigsten Erkenntnisse

- Wall Street-Firmen verkauften in der vergangenen Woche über 200 Millionen Dollar in BTC und ETH.

- BlackRock verkaufte 19.504 ETH (82,7 Millionen Dollar) und 490 BTC (68,7 Millionen Dollar); Fidelity verkaufte 17.536 ETH (74,3 Millionen Dollar).

- Bitcoin wird bei 115.527 $ gehandelt (+0,28% täglich, -2,33% wöchentlich); Ethereum bei 4.285 $ (-0,16% täglich).

- Trotz der Verkäufe hält BlackRock immer noch 749.500 BTC, was ein langfristiges Engagement signalisiert.

- Cathie Wood von Ark bleibt optimistisch und prognostiziert 1,5 Mio. $ BTC in den kommenden Jahren.

BlackRock verkaufte 19.504 ETH im Wert von etwa 82,7 Mio. $ in einem seiner größten Ethereum-Verkäufe in diesem Jahr, während Fidelity 17.536 ETH im Wert von 74,3 Mio. $ abgab. Auch die Bitcoin-Bestände gerieten unter Druck: Ark 21Shares verkaufte 559 BTC im Wert von 64,4 Mio. $.

Auch BlackRock reduzierte sein Bitcoin-Engagement um 490 BTC bzw. 68,7 Mio. $.

Bitcoin ETF Flow. Quelle: Farside Investors

Marktauswirkungen und Anlegerstimmung

Trotz dieser Verkäufe ist der Bitcoin-Kurs relativ stabil geblieben und wurde zuletzt bei 115.527 $ gehandelt, was einem Anstieg von 0,28 % innerhalb von 24 Stunden, aber einem Rückgang von 2,33 % im Wochenverlauf entspricht. Ethereum wurde bei 4.285 $ gehandelt, ein Minus von 0,16 % im Laufe des Tages, und kämpfte damit, seine Aufwärtsdynamik wiederzuerlangen. Zusammengenommen stellen die Verkäufe nur einen Bruchteil der gesamten institutionellen Bestände dar - BlackRock besitzt immer noch rund 749.500 BTC -, aber sie haben die Marktunruhe in einer Zeit, in der die Liquidität abnimmt, verstärkt.

Der Zeitpunkt dieser Abflüsse ist bezeichnend. Bitcoin hat kürzlich ein "Death Cross" ausgelöst, ein bärisches technisches Signal, das auf eine potenzielle Kapitalrotation weg von der Kryptowährung hindeutet. Die Abflüsse bei den börsengehandelten Fonds im August waren größtenteils negativ, was die Frage aufwirft, ob die institutionellen Verkäufe kurzfristige Umschichtungen oder eine umfassendere Änderung der Allokationsstrategie widerspiegeln.

Langfristiger Ausblick bleibt gespalten

Während die jüngsten Aktionen zur Vorsicht mahnen, sind nicht alle institutionellen Stimmen pessimistisch. Cathie Wood von Ark Invest hat trotz der Verkäufe von BTC über den ETF ihres Unternehmens eine optimistische Haltung bekräftigt und prognostiziert, dass Bitcoin schließlich auf 1,5 Millionen Dollar ansteigen könnte, wenn die Akzeptanz bei Unternehmen zunimmt. Befürworter argumentieren, dass große Inhaber wie BlackRock ihre Positionen im Rahmen des normalen Portfoliomanagements abbauen, anstatt die Kryptowährung ganz aufzugeben.

Bislang haben die Nachfrage der Privatanleger und die robusten Handelsvolumina dazu beigetragen, den Abwärtsdruck zu begrenzen. Sollten die institutionellen Abflüsse jedoch anhalten, könnten sie das kurzfristige Erholungspotenzial von Bitcoin und Ethereum begrenzen, sodass die Märkte sowohl auf makroökonomische Katalysatoren als auch auf Trends bei der Fondsallokation reagieren.

Wir haben auch darüber informiert, dass sich Bitcoin stabilisiert, während Altcoins eine gemischte Performance aufweisen.

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