Standard Chartered führt Krypto-Dienstleistungen in Europa ein
Standard Chartered, eine der weltweit führenden Banken, ist offiziell in den europäischen Kryptowährungsmarkt eingetreten.
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Am 9. Januar kündigte die Bank die Gründung einer neuen Einheit in Luxemburg an, die ihre kürzlich erworbene Lizenz für digitale Vermögenswerte nutzt, um Verwahrungsdienstleistungen für Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte anzubieten. Dieser strategische Schritt versetzt die Bank in die Lage, im Rahmen der MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) der Europäischen Union zu operieren, einem bahnbrechenden Rahmen für die Krypto-Regulierung, berichtet Cointelegraph.
Die Leitung der luxemburgischen Einheit übernimmt Laurent Marochini, ehemaliger Leiter der Innovationsabteilung der Société Générale, der umfangreiche Erfahrungen im Bereich Finanzinnovation und Blockchain mitbringt.
Globale Ausweitung des Angebots an digitalen Vermögenswerten
Diese Erweiterung ist ein weiterer Meilenstein in der globalen Digital-Asset-Strategie von Standard Chartered. Nur wenige Monate zuvor hatte die Bank ähnliche Krypto-Verwahrungsdienstleistungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeführt, die institutionellen Kunden Zugang zu Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) bieten.
Margaret Harwood-Jones, die globale Leiterin der Finanzabteilung von Standard Chartered, äußerte sich erfreut über die Einführung in Europa:
"Wir sind unglaublich stolz darauf, unseren institutionellen Kunden den Weg in das Ökosystem der digitalen Vermögenswerte zu ebnen. Unsere neuen Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte in der EU werden unsere Kunden mit einem Produkt unterstützen, das die Landschaft des traditionellen Finanzwesens verändert und gleichzeitig die höchsten Sicherheitsstandards erfüllt."
Jahre der Krypto-Innovation
Der Vorstoß von Standard Chartered in den Kryptobereich hat Jahre der Vorbereitung hinter sich. Berichte aus dem Jahr 2024 enthüllten die Pläne der Bank, Krypto-Handelsdienstleistungen unter ihrer in London ansässigen Devisenhandelseinheit zu entwickeln. Diese Bemühungen folgen auf frühere Initiativen aus dem Jahr 2021, als die Bank den Start einer Kryptobörse in Europa in Erwägung zog und einer Allianz von Fintech-Unternehmen und Banken beitrat, um bewährte Praktiken in der Kryptobranche zu fördern.
Auswirkungen auf den EU-Markt
Der Umzug nach Luxemburg unterstreicht das Engagement von Standard Chartered, die Chancen der MiCA-Verordnung zu nutzen, die darauf abzielt, institutionelle Investitionen anzuziehen, indem sie regulatorische Klarheit schafft. Mit der Ausweitung ihres Krypto-Angebots positioniert sich die Bank als wichtiger Akteur bei der Verknüpfung traditioneller Finanzdienstleistungen mit dem aufkeimenden Ökosystem digitaler Vermögenswerte.
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