SEC erhebt Klage gegen Ripple unter Berufung auf XRP-Verkäufe in Höhe von 2 Milliarden Dollar
In ihrem Antrag behauptet die SEC, dass die Entscheidung von Richterin Analisa Torres aus dem Jahr 2023 aufgehoben werden sollte, da die XRP-Verkäufe von Ripple an Kleinanleger im Wert von 2 Milliarden US-Dollar gegen die bundesstaatlichen Wertpapiervorschriften verstoßen hätten.
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Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat ihren Eröffnungsschriftsatz in einem Berufungsverfahren gegen Ripple Labs eingereicht und damit die Debatte über die Klassifizierung von XRP als Wertpapier neu entfacht, wie Cointelegraph berichtet.Dieser Schritt stellt eine Entscheidung aus dem Jahr 2023 in Frage, die besagt, dass XRP-Verkäufe an Kleinanleger keine unregistrierten Wertpapiere sind, eine Entscheidung, die von Ripple und der breiteren Krypto-Community gefeiert wurde.
Ripples Rechtsstreit verschärft sich
In ihrem Schriftsatz vom 15. Januar drängte die SEC das Gericht des zweiten Gerichtsbezirks, den Status von XRP neu zu bewerten, und behauptete, dass die Werbeaktivitäten von Ripple einen Investitionsvertrag gemäß dem Howey-Test geschaffen haben.Die Aufsichtsbehörde argumentierte auch, dass XRP, das als Mitarbeitervergütung oder im Rahmen von Geschäftsabschlüssen verteilt wird, unter die Wertpapiervorschriften fallen sollte.
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, kritisierte die Hartnäckigkeit der SEC und bezeichnete ihre Argumente als eine vergebliche Wiederholung gescheiterter Forderungen.Rechtsexperten, die Kryptowährungen befürworten, schlossen sich dieser Meinung an und verwiesen auf die schwachen Beweise der SEC für die Kenntnis der Kleinanleger von Ripples Werbebemühungen.
Auswirkungen auf den Markt und die Branche
Die Ripple-SEC-Saga unterstreicht die anhaltende regulatorische Unsicherheit im Kryptobereich. Der Berufungsprozess, der sich über Monate hinziehen könnte, wird darüber entscheiden, ob die Position der SEC an Boden gewinnt.In der Zwischenzeit bereitet Ripple Gegenargumente vor und schafft damit die Voraussetzungen für eine juristische Auseinandersetzung, bei der viel auf dem Spiel steht.
Trotz der anhaltenden juristischen Anfechtungen zeigte sich XRP widerstandsfähig und verzeichnete inmitten einer breiteren Kryptomarktrallye einen Anstieg von 10 %. Dies spiegelt das anhaltende Vertrauen in die rechtliche Position von Ripple und das langfristige Potenzial von XRP wider. Der Fall wirft jedoch ein Schlaglicht auf die breitere Regulierungsstrategie der SEC, die weitreichende Auswirkungen auf die Kryptoindustrie haben könnte.
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