BlackRock-CEO erörtert Tokenisierung und Bitcoin in Davos

BlackRock-CEO erörtert Tokenisierung und Bitcoin in Davos
BlackRock-CEO spricht über Tokenisierung und Bitcoin

BlackRock-CEO Larry Fink hat sich nachdrücklich für die Tokenisierung von Aktien und Anleihen ausgesprochen und argumentiert, dass dies die Finanzbranche revolutionieren könnte.

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In einer Rede in der Squawk Box von CNBC auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos forderte Fink die Securities and Exchange Commission (SEC) auf, tokenisierte Finanzinstrumente zu genehmigen, die seiner Meinung nach die Kosten senken, die Eigentumsstrukturen vereinfachen und den Zugang der Anleger verbessern würden, wie Crypto News berichtet.

"Wenn wir Anleihen und Aktien tokenisieren können, wird dies das Investieren in einer Weise demokratisieren, die wir uns nicht vorstellen können", sagte Fink und hob das Potenzial der Blockchain-Technologie zur Verbesserung der finanziellen Effizienz hervor.

Vereinfachung der Unternehmensführung und Demokratisierung des Investierens

Fink sprach auch die Komplexität der Unternehmensführung unter dem SEC-Vorsitzenden Gary Gensler an und beschrieb das derzeitige Umfeld der Stimmrechtsvertretung als "offene Kriegsführung" für CEOs. Er forderte eine Systemüberprüfung, um die Governance-Prozesse zu straffen und die damit verbundenen Kosten zu senken. Trotz des regulatorischen und politischen Drucks betonte Fink das Engagement von BlackRock, sich weiterhin auf die Kunden zu konzentrieren.

Zum Thema Umwelt-, Sozial- und Governance-Richtlinien (ESG) reagierte Fink auf die Kritik aktivistischer Aktionäre und betonte die Bedeutung von Authentizität bei der Bewältigung politischer Herausforderungen.

Bitcoin: Ein Werkzeug gegen Instabilität

Finks Ausführungen erstreckten sich auch auf Kryptowährungen, wobei er das Potenzial von Bitcoin als Absicherung gegen die Entwertung von Währungen und politische Instabilität anerkannte. Er deutete an, dass der Preis von Bitcoin 700.000 Dollar erreichen könnte, wenn Staatsfonds auch nur einen kleinen Prozentsatz ihres Portfolios in Bitcoin investieren würden. "

Wir könnten 500.000, 600.000, 700.000 Dollar pro Bitcoin sehen", sagte Fink, obwohl er vor der Volatilität des Bitcoins warnte und häufige Korrekturen während der Hausse anführte.

Der jüngste Erfolg von BlackRock bei der Beschaffung von 641 Mrd. USD, die größtenteils von US-Kunden stammen, unterstreicht den Einfluss des Unternehmens in der globalen Finanzwelt, da sich Fink weiterhin für transformative Innovationen in der Investmentlandschaft einsetzt.

BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 11,5 Billionen US-Dollar, hat einigen Anlegern empfohlen, 1 bis 2 % ihres Portfolios in Bitcoin (BTC) anzulegen. Der Vorschlag, der Teil eines neuen Berichts über Multi-Asset-Portfolios ist, stellt eine wichtige Unterstützung durch den Finanzriesen dar.

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