Lombard und Story starten Bitcoin-basiertes Tantiemen-Netzwerk für Kreative
Lombard Finance hat eine Partnerschaft mit Story angekündigt, um ein neues Modell der kryptoökonomischen Versicherung für Autoren und Rechteinhaber einzuführen - die Einführung eines Bitcoin-basierten Umsatzverteilungssystems für sofortige Tantiemenzahlungen.
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Laut einer von Crypto.news veröffentlichten Pressemitteilung wird die Bitcoin-Infrastruktur von Lombard direkt in das Story-Protokoll integriert. Die Integration zielt darauf ab, zwei Hauptprobleme zu lösen, mit denen Urheber konfrontiert sind: langsame Tantiemenzahlungen und schwache Durchsetzung von Lizenzvereinbarungen.
Lombard erklärte, dass das Modell Bitcoin nicht nur als Zahlungsmittel nutzt, sondern auch als Sicherheit, die eine finanzielle Absicherung bietet, die automatisch die Rechte an geistigem Eigentum auf der Kette durchsetzen kann.
Das Story-Protokoll selbst ist eine Layer-1-Blockchain, die geistiges Eigentum in programmierbare On-Chain-Assets umwandelt. Das bedeutet, dass Urheberrechte, Zeichendesigns und Musikkompositionen mit eingebauten Lizenzbedingungen in Token umgewandelt werden können, was in der Branche als "On-Chain-Primitive" bezeichnet wird. Diese digitalen Vermögenswerte können dann automatisch lizenziert und neu gemischt werden, ohne ständig auf Vermittler wie Anwälte oder Agenten angewiesen zu sein.
Bitcoin als Sicherheiten
Für Story ist die Partnerschaft mit Lombard ein entscheidender Schritt auf dem Weg von einem Protokoll zur Rechteverwaltung zu einer voll funktionsfähigen Finanzmaschine. Die Integration bringt zwei wichtige Neuerungen mit sich.
Die erste ist die auf Bitcoin lautende Umsatzbeteiligung, die das branchenweite Problem der Verzögerungen bei der Auszahlung von Lizenzgebühren löst. Anstatt monatelang zu warten und einen Teil ihrer Einnahmen an Zwischenhändler zu verlieren, können die Urheber von Storys nun sofortige, grenzenlose Bitcoin-Zahlungen erhalten.
Die zweite Innovation ist der kryptoökonomische Schutz des geistigen Eigentums. Sie nutzt Bitcoin als Sicherheit zur Durchsetzung von Lizenzvereinbarungen über automatisierte intelligente Verträge. Wenn ein Lizenznehmer nicht zahlt, kann das System die Bitcoin-Sicherheiten verwerten, um die Lizenzgebühren zu decken, wodurch ein potenziell langwieriger Rechtsstreit in eine sofortige Lösung umgewandelt wird.
"Durch die Integration der Bitcoin-Infrastruktur von Lombard ermöglicht Story Urhebern und Entwicklern, geistiges Eigentum weltweit und sofort zu lizenzieren, abzurechnen und zu schützen. Dank Lombard können diese Rechte nun weltweit in Bitcoin übertragen werden - dem sichersten und beständigsten digitalen Vermögenswert", so C.J. Lee, Mitbegründer und CEO von Story.
Korea als kreatives Testfeld
Die Partnerschaft wird sich zunächst auf Südkoreas 13,6 Milliarden Dollar schweren Kreativmarkt konzentrieren. Der Ankündigung zufolge hat die Allianz in Südkorea ein strategisches Versuchsfeld gefunden - ein globales kulturelles Kraftzentrum, dessen Export von kreativem geistigem Eigentum im vergangenen Jahr 13,6 Milliarden Dollar erreichte.
Story hat bereits wichtige koreanische IP-Akteure angezogen, darunter Solo Leveling und Barunson Studio, der Oscar-gekrönte Produzent von Parasite. Die Kombination von Storys Beziehungen zu Koreas führenden Studios und Lombards etablierter Präsenz in der Region positioniert diese Zusammenarbeit im Zentrum eines schnell wachsenden Marktes, der sich nach Innovationen sehnt.
Wie wir geschrieben haben, fällt der BARD-Token nach dem Debüt an der Börse um 35%.
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