Coinbase sagt, dass der Krypto-Ausverkauf im Oktober ein Markt-Reset war, nicht der Höhepunkt
Coinbase beruhigt Krypto-Investoren und bezeichnet den Ausverkauf im Oktober als Reset, nicht als Marktspitze
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In seinem jüngsten Bericht über die Entwicklung von Kryptowährungen kam Coinbase zu dem Schluss, dass der Ausverkauf des Marktes im Oktober die übermäßige Hebelwirkung auslöschte, aber die wichtigsten Fundamentaldaten intakt ließ.
"Der Ausverkauf im Oktober war nicht das Ende des Zyklus - er könnte ein notwendiger Reset gewesen sein", heißt es in dem Bericht.
Den Analysten von Coinbase zufolge war der Rückgang im vergangenen Monat vor allem darauf zurückzuführen, dass schwache Marktteilnehmer aus dem Markt gespült wurden. Während dies zu einem starken Rückgang der Kryptopreise führte, blieben Qualitätsprotokolle und starke Fundamentaldaten widerstandsfähig. Seitdem ist auf dem Kryptomarkt eher eine Rotation als eine Panik zu beobachten.
Qualität vor Quantität
Institutionelle Anleger flüchteten nicht in Massen, sondern verteilten ihre Positionen auf verschiedene Vermögenswerte. Auch die Inhaber von börsengehandelten Bitcoin-Aktien blieben an Ort und Stelle und zeigten kaum Anzeichen einer Kapitulation.
"99,5 % der Vermögenswerte blieben standhaft. Ich habe es Ihnen gesagt - Boomer, die ETFs nutzen, machen keine Witze", scherzte Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg.
Der Coinbase-Bericht hebt auch das erneute Interesse an Ethereum Virtual Machine (EVM)-Blockchains, Real-World-Asset (RWA)-Tokenization-Plattformen und DeFi-Protokollen hervor, die stabile Renditen bieten.
Coinbase betont, dass es sich nicht um einen neuen Krypto-Winter handelt, sondern um einen reifenden Krypto-Markt, der lernt, mit einem globalen Liquiditäts-Reset umzugehen.
Große Kapitalflüsse zeigen eher eine erhöhte Selektivität als einen vollständigen Rückzug - was bedeutet, dass Investoren jetzt chirurgischer vorgehen und Projekten den Vorrang geben, die einen greifbaren Wert, Widerstandsfähigkeit und langfristige Lebensfähigkeit aufweisen.
Der Bericht beschönigt die Risiken nicht: Liquiditätsengpässe, hohe Inflation und politische Unsicherheiten bleiben bestehen. Dennoch fließt "intelligentes Geld" weiterhin in gut durchdachte, auf die Regulierungsbehörden abgestimmte Projekte, die sowohl internen Prüfungen als auch makroökonomischen Schwankungen standhalten können.
Mit anderen Worten: Qualität geht vor Quantität, während sich der Kryptomarkt weiterentwickelt.
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