Nasdaq Composite erreicht Vier-Wochen-Hoch, da Meta und Salesforce vorbörsliche Rallye auslösen
Die Futures auf den Nasdaq Composite Index haben am Freitag vorbörslich stark zugelegt und sind um 0,5 % oder 130 Punkte gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag bei 23.500 Punkten gestiegen. Diese Aufwärtsbewegung steht im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Sitzungen, in denen die vorbörsliche Aktivität wenig volatil war.
Höhepunkte
- Nasdaq-Futures steigen um 0,5 %, da der Ausbruch über 23.570 Punkte eine neue zinsbullische Stimmung signalisiert.
- RSI-Stärke und Ausbruch aus der Angebotszone bestätigen zinsbullisches Setup vor den Core PCE-Daten.
- Metas Haushaltskürzungen und die Salesforce-Prognose heben den Nasdaq auf ein potenzielles Rekordhoch an.
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Der Anstieg hat den Index nun über die Versorgungszone von 23.570 Punkten gebracht, die während des Abwärtstrends im November gebildet wurde. Durch den Ausbruch erreicht der Nasdaq ein Vier-Wochen-Hoch über 23.600 und ist weniger als 2 % von seinem Rekordhoch von 24.000 entfernt.
Die Intraday-Schwäche am Donnerstag wurde durch den Rückgang von Amazon um 1 % verursacht, der den breiteren, technologielastigen Index belastete. Am 20-EMA der 1-Stunden-Linie bei 23.400 setzten jedoch Käufer ein und lösten eine späte Erholung bis zum Schlusskurs bei 23.500 aus. Dieser Kursverlauf gab den Anstoß für den Anstieg am Freitag vorbörslich, der nun den vorherigen Widerstandsbereich außer Kraft gesetzt hat.

Nasdaq-Kursdynamik (Juli - Dezember 2025). Quelle: Tradingview
Die derzeitige Aufwärtsdynamik wurde durch eine konzentrierte Bewegung bei ausgewählten Mega-Cap-Technologiewerten angetrieben. Meta sprang um 3,4 % nach Berichten über eine 30-prozentige Kürzung seines Metaverse-Budgets, was auf eine Neuausrichtung der Kapitalzuweisung hindeutet. Salesforce legte ebenfalls um 3,7 % zu, nachdem das Unternehmen seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben hatte und die starke Zugkraft seiner KI-Produktreihe hervorhob. Diese Entwicklungen trugen dazu bei, dass der Nasdaq-Index trotz der gemischten Stimmung an den Aktienmärkten anstieg.
PCE-Kerndaten werden die Stärke der vorbörslichen Nasdaq-Gewinne auf die Probe stellen
Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf den Bericht über den Kern-PCE-Preisindex, der im weiteren Verlauf der US-Sitzung veröffentlicht wird. Er ist der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank und könnte darüber entscheiden, ob diese frühe Erholung anhält oder nachlässt. Ein höherer Wert als die prognostizierten 0,2 % würde die Erwartungen für eine kurzfristige Zinssenkung dämpfen, die Renditen in die Höhe treiben und die Wachstumswerte belasten. In diesem Szenario wäre ein Rückfall in Richtung des 20er-EMA der 1-Stunden-Linie bei 23,400 wahrscheinlich.
Ein schwächerer Inflationsausdruck würde den Zinssenkungsoptimismus wiederbeleben und den aktuellen Aufwärtstrend verstärken. Dies würde die Zuwächse des Nasdaq in der laufenden Woche auf über 1 % ausweiten und die Tür für einen Test des Allzeithochs bei 24.000 öffnen. Das technische Momentum unterstützt diese Aussichten, da sowohl der 4-Stunden- als auch der Tages-RSI seit Ende November in den zinsbullischen Bereich gedreht haben. Der Ausbruch über die Versorgungszone und die Verschiebung des RSI verstärken die zinsbullische Struktur im Vorfeld der Veröffentlichung der Inflationsdaten.
In unserer jüngsten Analyse haben wir erörtert, wie sich der Nasdaq Composite in der Nähe von 23.500 Punkten hielt, während die Händler darauf warteten, dass die Arbeitslosenmeldungen die Ausbruchsrichtung bestätigen würden. RSI und EMA-Ausrichtung zeigten, dass die Käufer die Kontrolle behielten, während eine Angebotszone den kurzfristigen Aufwärtstrend begrenzte.
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