Goldpreis bewegt sich in der Nähe des ATH, da Dollar-Schwäche und Fed-Haltung ein Gegengewicht bilden

Goldpreis bewegt sich in der Nähe des ATH, da Dollar-Schwäche und Fed-Haltung ein Gegengewicht bilden
Gold hält sich in der Nähe des Rekordhochs, da Risikoscheu die Preise stützt.

Der Goldpreis befindet sich nach wie vor in einer engen Konsolidierung in der Nähe seines Allzeithochs von $ 2.955 pro Unze, wobei die Unterstützung bei $ 2.920 in den letzten drei Tagen standhaft blieb.

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Zu Beginn der neuen Handelswoche ringt das Edelmetall weiterhin um eine nennenswerte Dynamik und wird im europäischen Handel um die $2.935-Marke gehandelt.

Die derzeitige Preisentwicklung spiegelt ein Gleichgewicht zwischen zinsbullischen Faktoren und dem Widerstand der makroökonomischen Bedingungen wider. Die vorherrschende risikoaverse Stimmung, die durch geopolitische Spannungen und die Ungewissheit über die vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump eingeführten Handelszölle ausgelöst wurde, hat die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen verstärkt. Zudem hat der anhaltende Verkaufsdruck auf den US-Dollar für weitere Unterstützung gesorgt.

Die Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinsen aufgrund der anhaltenden Inflation noch länger hochhalten wird, hat den Aufwärtstrend des Goldes jedoch begrenzt. Da es sich bei Gold um einen unverzinslichen Vermögenswert handelt, wird es bei einer längeren Phase hoher Zinsen im Vergleich zu zinstragenden Alternativen weniger attraktiv.

Ausblick für den Goldpreis: Technische Schlüsselunterstützung bei 2.920 $ - Gold strebt neue Höchststände an

Dynamik des Goldpreises (Februar 2025). Quelle: TradingView.

Aus technischer Sicht ist die Aufwärtstrendlinie der vergangenen Wochen eng mit dem Unterstützungsniveau von 2.920 $ verknüpft. Ein nachhaltiger Halt auf diesem Niveau könnte den Goldpreis in den kommenden Tagen auf neue Rekordhöhen treiben. Sollte es den Käufern nicht gelingen, diese Unterstützung zu verteidigen, ist die nächste wichtige Marke die psychologische Barriere bei $ 2.900.

Während die Konsolidierung des Goldpreises auf eine grundlegende Stärke hindeutet, könnte ein Durchbruch unter wichtige Unterstützungsniveaus zu einem Stimmungsumschwung und damit zu einem tieferen Rückschlag führen. Umgekehrt könnten die anhaltende Risikoaversion und die Dollarschwäche dem Goldpreis den nötigen Schub geben, um noch vor Monatsende neue Höchststände zu erreichen.

Gold erreichte ein Rekordhoch von 2.955 $, bevor es wieder zurückging und am 100-Stunden-EMA Unterstützung fand. Die Besorgnis über Trumps Zollpolitik und die Inflationsrisiken haben die Nachfrage nach Gold hoch gehalten.

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